Düren - Erhobener Zeigefinger mahnt zur Friedfertigkeit

Erhobener Zeigefinger mahnt zur Friedfertigkeit

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Dürener Schüler haben eine Ausstellung um das Thema Gewalt im Bürgerbüro zusammengestellt im Vorfeld der Aktion „One Billion Rising“ am 14. Februar, die durch das Handzeichen symbolisiert wird.

Düren. Schüler der Gemeinschaftshauptschule Burgauer Allee, des Gymnasiums am Wirteltor und des Stiftischen Gymnasiums haben sich Gedanken zum Thema „Gewalt“ gemacht. Dabei sind Text- und Bildcollagen entstanden, heitere Visionen von einer Welt ohne Gewalt und Bilder mit eindeutiger Botschaft.

In einer Ausstellung im Städtischen Bürgerbüro am Marktplatz sind diese Arbeiten noch bis Karneval zu sehen.

Das beste Bild wird von einer Jury, zu der auch Museumsdirektorin Dr. Renate Goldmann und Bürgermeister Paul Larue gehören, prämiert und einen Monat lang im Leopold-Hoesch-Museum ausgestellt.

Aktion am Valentinstag

„Das Thema Gewalt zieht sich oft durch das ganze Leben. Es ist wichtig, dass man lernt, an Strukturen festzuhalten, sich ein Ziel setzt, eine Vision hat“, meinte Dr. Renate Goldmann beim Betrachten der Werke.

„Die Ausstellung bereitet auf den 14. Februar vor, wenn wir in Düren auf dem Kaiserplatz um 11 Uhr gemeinsam aufstehen gegen Gewalt“, erinnerte Bürgermeister Paul Larue an die Teilnahme der Stadt Düren an der weltweiten „One Billion Rising“-Aktion, die am Valentinstag zum gemeinsamen Tanzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen aufruft. Der Bürgermeister dankte den Veranstaltern vom Verein „Goldrute – Migrantinnen-Netzwerk gegen häusliche Gewalt“ für ihre Initiative.

Die Idee zur Ausstellung im Vorfeld hatte Anka Hansen. „Viele Schülerinnen und Schüler haben sich aufgemacht und wichtige Überlegungen zum Thema Gewalt angestellt. Es ist wichtig, junge Menschen einzubeziehen und früh das Selbstbewusstsein von Mädchen zu stärken“, betonte Dr. Jadigar Kesdogan, Vorsitzende des Vereins Goldrute.

Gewalt geht gar nicht

„Gewalt hat weder in der Schule noch auf der Straße etwas verloren!“ Diese kompromisslosen Worte sagte Seher Araz, Schülerin an der Gemeinschaftshauptschule Burgauer Allee, in ihrer kurzen Rede zur Eröffnung der Ausstellung im Bürgerbüro.

Die Gemeinschaftshauptschule hat eine Projektwoche dem Thema gewidmet und bereits für das Tanzereignis auf dem Kaiserplatz geübt. Auch Seher Araz wird natürlich am 14. Februar mittanzen. Wer sich ebenfalls darauf vorbereiten und die Choreographie vorher lernen will, hat dazu noch am 5. Februar von 17 bis 18 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums am Wirteltor, Hans-Brückmann-Straße, eine letzte Gelegenheit. Die Teilnahme ist kostenlos.

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