Ergaunerte Möbel nach fast einem Jahr entdeckt

Von: red
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Düren. Mit falschen Identitäten haben eine 56-jährige Frau aus Düren und ihre beiden Kinder aus Jülich und Bonn vor einem Jahr bei einem Versandhaus eine Couchgarnitur, ein Bett, einen Kleiderschrank und eine Kommode bestellt.

Die Waren wurden an die Kundenadresse am Kaiserplatz geliefert, aber nie bezahlt. Die geschädigte Firma erstattete Strafanzeige. Vernehmungen von Lieferanten und möglichen Tatverdächtigen sowie ein in die Tat umgesetzter Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Aachen führten Ende November zunächst nicht zum Auffinden der ergaunerten Waren.

Die Polizei ermittelte weiter und erwirkte einen weiteren Durchsuchungsbeschluss: In einer anderen Wohnung des Mehrfamilienhauses am Kaiserplatz wurden daraufhin am Dienstag die fraglichen Möbelstücke aufgefunden und beschlagnahmt. Das geschädigte Versandhaus wollte die gebrauchten Möbel nicht zurückbekommen, stimmte aber zu, dass die Sachen gespendet werden, womit auch die Staatsanwaltschaft einverstanden war.

Gleich nach der Durchsuchung der Wohnung wurden die gut erhaltenen Möbel am Mittwoch von einer gemeinnützigen Dürener Gesellschaft abgeholt.

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