Erfolgsmodell des Nelly-Pütz-Berufskollegs geht in Verlängerung

Von: Fred Schröder
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Stolz und Freude: Diese Schülerinnen und Schüler des Nelly-Pütz-Berufskollegs haben den Ausbildungsgang „Freizeitsportleiter/in und Allgemeine Hochschulreife“ erfolgreich beendet. Foto: Fred Schröder
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Lea Felder geht mit den erworbenen Qualifikationen jetzt an die Sporthochschule.

Düren. Ein Erfolgsmodell geht in die Verlängerung: Der Bildungsgang „Freizeitsportleiter/in und Allgemeine Hochschulreife“, der am Nelly-Pütz-Berufskolleg angeboten wird, ist für drei weitere Jahre gesichert.

Dank einer Finanzhilfe aus der Jugend- und Sportstiftung der Sparkasse Düren und unter der Mithilfe der Barmer kann das Angebot, das nach Ansicht von Kreissportbund-Geschäftsführer Wolfgang Schmitz „im Land und wahrscheinlich auch im Bund einmalig“ ist, fortgeführt werden.

Britta Ellinghaus, Schulleiterin am Nelly-Pütz-Berufskolleg, spricht von einer „Win-Win-Situation“. Und meint damit gleich mehrere Profiteure. „Die Schülerinnen und Schüler erwerben die Übungsleiter-B- und C-Lizenzen, die berufliche Türen öffnen können.“ Wie beispielsweise bei Lea Felder. Die aktive Fußballerin beim SV Alemannia Straß geht mit den erworbenen Zertifikaten im nächsten Jahr zur Sporthochschule Köln. „Schon jetzt trainiere ich Jugend-Fußballmannschaften“, sagt sie strahlend und kennt Mitschüler, denen der Abschluss beim Einstieg in die verschiedensten Berufe, unter anderem bei der Polizei und in der Gesundheitsfürsorge, geholfen hat.

Einen weiteren Gewinner sehen die Verantwortlichen in den Vereinen. Denn dort müssen die Teilnehmer am Bildungsgang in den Klassen 12 und 13 Praktika ablegen. „Viele junge Leute sehen dann, wie wichtig und wie schön die Arbeit im Verein sein kann“, sagte Abteilungsleiter Michael Reil. Und KSB-Geschäftsführer Wolfgang Schmitz bestätigte, was Lea Felder auch schon erfahren hat: Die Sportvereine können sich über zusätzliche Übungsleiter freuen. Und die können nicht nur Sport. „Wir lernen alles über den Körper, sehen den Sport nicht nur aus der Bewegungsperspektive sondern umfänglich. Das weitet enorm den Blick...“.

Die Sponsoren vernahmen es mit Freude. „Aktivitäten mit einer solchen Breitenwirkung unterstützen wir gerne“, sagte Dr. Gregor Broschinski, Vorstand der Jugend- und Sportstiftung der Sparkasse Düren. Einen weiteren Aspekt stellt Schulleiterin Britta Ellinghaus heraus: „Die Schüler nehmen ein Plus an Selbstbewusstsein mit und lernen auch andere Seiten des Sports kennen.“ Dass der Bildungsgang sehr effektiv ist, belegen Britta Ellinghaus und Michael Reil auch mit Zahlen: Bisher wurden an die Schüler des Nelly-Pütz-Berufskollegs 66 C- und 44 B-Lizenzen vergeben. „Da passt etwas zusammen. Sport wird als Lebenssituation gesehen“, war KSB-Geschäftsführer Wolfgang Schmitz begeistert, dass das Programm nun für weitere drei Jahre in trockenen Tüchern ist.

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