Ende Juli ist die Schoellerstraßenbrücke fertig

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Seit Dienstag fließt der Verkehr stadtauswärts zweispurig über die neue Schoellerstraßenbrücke. Foto: Abels

Düren. 14 Monate nach dem Abriss der alten Schoellerstraßenbrücke über die Eisenbahnstrecke Köln-Aachen stehen die Bauarbeiten an der neuen Brücke kurz vor dem Abschluss. „Das hat richtig gut geklappt“, freut sich Projektleiter Ernst Gombert vom Landesbetrieb Straßenbau.

Ende Juli – und damit doch einige Monate früher als ursprünglich geplant – wird der Verkehr wieder vierspurig über die Brücke fließen können. Danach folgen nur noch Arbeiten, die den Verkehr nicht mehr behindern, kündigt er an. Die Böschungen zur Bahnstrecke hin müssen noch gestaltet und die für den Brückenabriss seinerzeit angepasste Oberleitung der Bahnstrecke wird bis Ende Dezember in vielen Nachtschichten wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückgebaut.

Auch die Kosten blieben im Rahmen. Zwar verteuerte sich das Projekt ohne die parallel durchgeführten Kanalbauarbeiten der Stadt Düren von 10,5 auf nunmehr rund 12,3 Millionen Euro. Das aber lag vor allem an unvorhersehbaren Zusatzarbeiten am neben der neuen Brücke liegenden Bauwerk der Rurtalbahn. Hier mussten verschiedene Schichten im Asphaltaufbau erneuert werden.

Seit Dienstag sind stadtauswärts zwei Spuren für den Verkehr freigegeben. Auch das Linksabbiegen stadtauswärts in die Eisenbahnstraße ist wieder möglich. Und der Arnoldsweiler Weg (K2) ist wieder in beiden Fahrtrichtungen geöffnet. Die Einbahnstraßenregelung stadtauswärts wurde im Tagesverlauf aufgehoben.

Die Brückenstraße hingegen kann erst wieder geöffnet werden, wenn die Ampelanlage in diesem Bereich fertiggestellt ist. Das aber wird noch ein paar Wochen dauern. Zunächst muss noch eine Verkehrsinsel errichtet werden, auf der ein Ampelmast installiert wird, erklärt Gombert. In der kommenden Woche wird der noch fehlende Gehweg auf der östlichen Seite zwischen Brücke und Tankstelle komplettiert.

Die fehlenden Brückengeländer seien bestellt, versichert er. Der Projektleiter dankt der Deutschen Bahn und der Stadt Düren ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit. Die Stadt hat eigens für die Brücke ein Beleuchtungskonzept erstellen lassen. Ein Testlauf hat stattgefunden. Vorgesehen ist, dass die Lampen die Brücke mit Ende der Baumaßnahme dauerhaft anstrahlen.

Für Ernst Gombert war der Neubau der Schoellerstraßenbrücke nicht das letzte Projekt in Düren. Bereits im September geht es für ihn 400 Meter entfernt weiter. Dort entsteht unter seiner Regie die Bahnbrücke der Ostumgehung B 56n.

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