Düren - Emotionen leiten Maler Achim Schlossbauer

Emotionen leiten Maler Achim Schlossbauer

Von: heb
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Stellt im Komm-Zentrum aus: Achim Schlossbauer zwischen Max Busch vom Komm und dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Düren, Thomas Floßdorf (links). Foto: Hendrik Buch

Düren. „Er ist eher ein Malliebhaber als ein akribischer Handwerker“, beschreibt Komm-Geschäftsführer Max Busch das künstlerische Wesen Achim Schlossbauer auf der Ausstellungseröffnung von „emotions in motion“. Nicht das rationale Konzept sei es, welche die kreative Malerei des Künstlers ausmache, sondern die Emotion.

„Ordentlich rummatschen“ nennt Busch das mit einem Augenzwinkern, stellt aber klar: „Es ist eine schwierige Aufgabe, Emotionen zu malen und gleichzeitig im Bild zu verstecken.“ Denn letztlich obliege die Assoziation den Betrachtern, klare Bildthemen verraten auch die Titel wie „disciplina 3“, „Kosmische Schlange Nr. 10“ oder „movement no. 1“ nicht.

Bewegung, das ist das zweite große Thema in Schlossbauers Ausstellung. „Durch die Emotion entsteht Bewegung, ich wollte jeden statischen Eindruck vermeiden“, erklärt der Künstler.

Seine Ölgemälde sind technisch teilweise mit Spartelkunst, teilweise mit Pinsel gezeichnet, Trockentechniken spielen eine große Rolle.

Beim Blick durch den Raum fällt auf, dass einige Bilder Rahmen haben, andere nicht. Eine Botschaft will Schlossbauer darin nicht sehen: „Wie es den Bildern am besten steht“ lautet die Begründung – Emotion eben.

Für den Künstler ist „emotion in motion“ die dritte Ausstellung im Komm, die jüngste liegt jedoch bereits 17 Jahre zurück. „Ich bin froh, dass mich mein Weggefährte Max Busch zum Anlass meines 60. Geburtstages aus dem künstlerischen Ruhetag geholt hat“, dankt Schlossbauer seinem ersten Gratulanten an seinem Ehrentag.

Nach Busch ließ es sich auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Düren, Thomas Floßdorf, nicht nehmen, Schlossbauer von offizieller Seite zu Ausstellung und Geburtstag zu gratulieren. „Ich bin aber nicht zuletzt persönlich froh hier sein zu dürfen“, verrät Floßdorf, der vor vielen Jahren Latein beim pensionierten Lehrer erlernte und scherzt: „Heute unterrichte ich selbst Latein, wenn ich also demnächst noch das Malen anfange, bin ich wohl wahrlich ein Schüler Schlossbauers.“

Zur Untermalung der Ausstellungseröffnung spielte das Gitarren- und Sängerduo Elmar Valter und Peter Bernards. Zu sehen ist „emotion in motion“ noch bis zum 20. März im Erdgeschoss des Komm-Zentrums an der August-Klotz-Straße in Düren.

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