Derichsweiler - „Emilinchen“: Vom Kettcar bis zum Mini-Golf

„Emilinchen“: Vom Kettcar bis zum Mini-Golf

Von: kte
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Dichtes Gedränge: Lions-Club-Präsident Axel Leroy (links), Bürgermeister Paul Larue und Sabine Wagner vom spielpädagogischen Dienst der Stadt Düren helfen den Kindern in Derichsweiler beim Öffnen „Emilinchens“. Foto: Kevin Teichmann

Derichsweiler. „Was lange währt, wird endlich gut.“ Die alte Weisheit aus dem Volksmund gilt – glaubt man Roswitha Best, ehemalige Präsidentin des Lions Clubs Düren-Rurstadt – auch für das Projekt „Emilinchen“.

„Die kleine Schwester des schnellen Emils entstand aus vielen kleinen Ideen, die erst reifen mussten. Die Grundidee, Dürener Spielplätze attraktiver zu machen, entsprang einem Gespräch mit Bürgermeister Paul Larue im April 2014“, erinnert sich Roswitha Best an knapp 14 Monate Organisation zurück. Nun steht die vom Lions Club finanzierte mobile Spielzeugbox, deren Wert sich inklusive der darin befindlichen Spielsachen auf rund 10.000 Euro beziffern lässt, zunächst in Derichsweiler auf dem Spielplatz an der Pfarrer-Ginnen-Straße.

Immer wieder unterwegs

Vom Hüpfsack über Kettcars bis hin zu einem Minigolf-Set – jeder noch so kleine Millimeter Stauraum in der Spielzeugbox „Emilinchen“ wurde ausgereizt und mit verschiedenstem Spielzeug für die Kinder ausgestattet. „Alle zwei bis vier Wochen soll ‚Emilinchen‘ den Standort wechseln“, freut sich auch Sabine Wagner vom spielpädagogischen Dienst der Stadt Düren über die neuen Möglichkeiten für Dürener Kinder.

Wagner wird in Zukunft für die Herausgabe von „Emilinchen“ verantwortlich sein – nur Spielplatzpaten werden Emilinchen anfragen können. „Ziel war es, mehr Möglichkeiten im Verbund mit den Spielplatzpaten zu entwickeln. ‚Emilinchen‘ ist eine gelungene Investition für die ehrenamtlichen Paten und für die Kinder“, strahlte Larue beim offiziellen ersten Öffnen der „Emilinchen“-Box. Wagner ist es jedenfalls wichtig zu betonen, dass die „Bestückung der Box nicht festgesetzt“ ist und die Spielplatzpaten sich durchaus „an Veränderungen beteiligen“ können.

„Gemeinschaft macht uns aus“, empfindet auch der aktuelle Lions-Club-Präsident Axel Leroy. Er betont: „Sozialer Frieden in Düren ist uns sehr wichtig. Wenn Kinder motiviert sind zu spielen, ist das ein guter Anfang.“

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