„Eklatantes Versäumnis bei U3”

Von: cl
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Düren. SPD-Jugendpolitiker Ulf Opländer hat am Mittwoch erneut einen mangelnden Ausbau der Betreuung von Kindern unter drei Jahren in Düren kritisiert.

„Das eklatante Versäumnis der CDU beim völlig unzureichend vorgenommenen Ausbau der U-3-Plätze tritt jetzt zutage. Der bisher geleugnete Bedarf bricht sich Bahn”, klagt Opländer. Weil keine zusätzlichen Plätze mehr in den Kitas bestehen, seien allein in diesem Jahr schon 80 Kinder in Tagespflegestellen vermittelt worden.

Aber auch damit solle jetzt Schluss sein. Bürgermeister Larue habe die weitere Vermittlung mit Hinweis auf fehlende Geldmittel mit sofortiger Wirkung gestoppt. Für Opländer ein „familienpolitisches Desaster”. „Wie wollen wir die Stadt annähernd familienfreundlich gestalten, wenn das kleine Kind zum Armutsrisiko wird, weil wegen der fehlenden Betreuungsmöglichkeit die Erwerbstätigkeit eingestellt werden muss”, fragt er.

„Es war immer bekannt, dass wir aus finanziellen Gründen die U-3-Betreuung 2010 nicht ausbauen können”, reagierte der CDU-Jugendpolitiker Thomas Floßdorf auf die Vorwürfe. Von einem eklatanten Versäumnis könne die Rede sein, „wenn wir nicht wüssten, was wir tun müssen”. Die CDU wisse aber, dass die U-3-Betreuung weiter ausgebaut werden muss. Dabei könne sich die Stadt aber nur im Rahmen des finanziell Machbaren bewegen.

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