Eisenbahnbrücke nimmt Gestalt an: 70 Tonnen schweben über die Gleise

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Foto: Abels Foto: Jörg Abels

Düren. Der Bau der neuen Brücke der Dürener Ostumgehung (B56n) über die Eisenbahnstrecke Köln-Aachen, rund 200 Meter nordwestlich der Schoellerstraßenbrücke, nimmt Gestalt an.

Nachdem in den vergangenen Monaten die Widerlager auf beiden Seiten der Brücke betoniert wurden, montierte die Baufirma in der Nacht zum Dienstag den ersten von zehn stählernen Fertigteilträgern auf den Betonfundamenten.

Bevor zwei mobile Großkräne das 49 Meter lange und rund 70 Tonnen schwere Bauteil vorsichtig über die Gleise heben konnten, musste jedoch erst der letzte Zug gegen 0.40 Uhr die Baustelle passieren. Danach ging es los, gegen 3.30 Uhr hatte der Träger seinen Bestimmungsort erreicht.

In der Nacht zum Mittwoch sollen zwei weitere Bauteile installiert werden, vorausgesetzt sie werden rechtzeitig am Abend aus Koblenz angeliefert. In der Nacht zum Donnerstag sollen die beiden letzten der ersten Überbauhälfte folgen, die in den kommenden Wochen fertig montiert und mit einer Betonplatte versehen wird.

Komplettiert wird der Brückenüberbau im Juli. Dann hat der Landesbetrieb Straßen mit der Deutschen Bahn weitere Sperrpausen vereinbart. Die Brückenbauer können nur nachts arbeiten, wenn keine Züge fahren.

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