Einzelhandel in der alten Sparkasse?

Von: Jörg Abels
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Während der Rathaussanierung ist die alte Stadtsparkassen-Hauptstelle Ausweichquartier der Stadt. Aber was kommt danach? Rolf Delhougne plädiert für ein Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum. Foto: ja

Düren. In der Diskussion um die Innenstadtentwicklung hat CDU-Ratsherr Rolf Delhougne einen alten Plan aus der Schublade geholt: den Umbau des alten Sparkassen-Gebäudes am Markt in ein Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum.

„Dies würde den gesamten Bereich rund um Weierstraße, Marktplatz und Kaiserplatz bis hinein in die Köln- und Oberstraße deutlich aufwerten“, ist der Vorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung überzeugt.

„Wir müssen als Stadt zunächst das verändern, was wir selber in der Hand haben“, fordert Delhougne, dass sich die Stadt als Miteigentümer in den Gremien der Sparkasse für einen Verkauf des Gebäudes einsetzt. Der Zeitpunkt sei günstig. Wenn sich die Sparkasse jetzt für eine Veräußerung entscheiden würde, hätte ein Projektentwickler noch genügend Zeit, Pläne für eine künftige Nutzung zu erarbeiten. Denn während der noch bis 2014 dauernden Rathaussanierung wird das Gebäude ja bekanntlich überwiegend von der Stadt Düren genutzt.

Aber was kommt danach? Delhougne ist überzeugt, dass Einzelhandel an dieser Stelle der Innenstadt genau das Richtige wäre. Er denkt an zwei Etagen mit jeweils 2500 Quadratmetern Nutzfläche. In den oberen Stockwerken kann er sich weiterhin Büroräume vorstellen, aber auch Raum für Dienstleistungsangebote. Wünschenswert wäre aus seiner Sicht ein Zugang zum Gebäudekomplexes nicht nur wie bisher vom Marktplatz aus, sondern auch eine Öffnung des Gebäudes hin zur Weierstraße und zum Kaiserplatz.

An Kaufinteressenten und Projektentwicklern für die Immobilie werde es nicht scheitern, ist Mittelstandschef Rolf Delhougne überzeugt. Und erste potenzielle Mieter vor allem aus der Textilbranche hätten in Gesprächen ihm gegenüber bereits Interesse am Standort Markt signalisiert.

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