Eintägige Vernissage mit Robert Ciuraj und Thomas Koch

Von: Marie Hanrath
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Die Künstler Robert Ciuraj (Mitte) und Thomas Koch stellen am Sonntag in der alten Glaserei Sonanini und Rick ihre Werke aus. Sarah Schiffer begleitet sie auf dem Akkordeon. Foto: Marie Hanrath

Düren. Kunststile, die sich auf den ersten Blick unterscheiden, jedoch in ihren kompositorischen Elementen einen Einklang finden, zeigen die Künstler Robert Ciuraj und Thomas Koch am Sonnatg bei einer eintägigen Vernissage.

Gesammelte Kunstwerke aus den vergangenen 30 Schaffensjahren der Künstler werden in den Austellungsräumen der alten Glaserei Sonanini und Rick in einem geschickt gelösten Zusammenspiel ausgestellt.

So unterstreichen die abstrakten Skulputen Ciurajs aus Restmaterialien die ebenfalls abstrakten Ölgemälde und Scherenschnitte Kochs. Jährlich lädt Ciuraj Gastkünstler unter dem Motto „Be my Guest“ ein, um eine gemeinsame Ausstellung zu veranstalten. Die Verbindung zwischen den diesjährigen Künstlern entstand bereits vor zwei Jahren.

So beschreibt Koch die Werke: „Für mich ist es ein Projekt, in dem die Zwiesprache der Werke für sich spricht. Die Arbeiten sind sich ähnlich, denn es gibt einen grundlegenden Gegenstand mit immer gleichem Ursprung, der dann auf verschiedene Art und Weise verändert wird.“

Ciurajs frühere Werke, bestehend aus Metallträgern und Rädern, sind teilweise lebensgroß und lassen auf Knopfdruck Bewegungskreisläufe entstehen. Im Gegensatz dazu stehen seine an Picasso erinnernden, kleineren ab-strakten Metall-Tierköpfe, die wegen ihres Zusammenspiels aus kantigen und runden Elementen bestechen. Das Zusammenspiel der Materialen und unterschiedlichen Arbeitsstile der Künstler lassen die hellen Ausstellungsräume sehr lebendig wirken.

Der Betrachter erlebt jedoch keine chaotische Kunstlandschaft, da dem Raum gekonnt Ausdruck verliehen wurde. Durch die ausgewählte, oft symmetrische Anordnung der Werke entsteht eine sehr harmonische Atmosphäre. Ein musikalisches Zwischenspiel wird von den Dürener Künstlern Sarah Schiffer (Akkordeon) und Peter Bernards (Geige) vorgetragen.

In dieser anderen Form der Kunst werden Eigenkompositionen mit Papiertheater verbunden. Wer nun Interesse verspürt, der Einladung zu folgen, kann die Werke am Sonntag von 11 bis 17 Uhr an der Alten Jülicher Straße 159 betrachten und auch kaufen.

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