Einsatzkräfte helfen in Ahaus

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Rund 135 Feuerwehrkräfte aus den Kreisen Düren und Euskirchen sammelten sich am Freitagmittag in Stockheim, um mit über 30 Fahrzeugen ins Hochwassergebiet im Kreis Steinfurt aufzubrechen. Foto: Abels

Kreis Düren/Ahaus. Nach der Unwetterkatastrophe im Münsterland hat die Kölner Bezirksregierung am Freitag auch die Feuerschutzbereitschaft Düren-Euskirchen in Alarmbereitschaft versetzt.

Am frühen Nachmittag versammelten sich über 130 Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreis Düren und dem Kreis Euskirchen auf dem Gelände des Feuerschutztechnischen Zentrums (FTZ) in Stockheim, um im Konvoi mit rund 35 Fahrzeugen in den Kreis Borken aufzubrechen. Was genau sie in Ahaus erwartet? Wo sie eingesetzt werden? „Das entscheidet sich erst vor Ort”, erklärte Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Wolfram.

Im Münsterland waren in der Nacht zum Freitag stellenweise mehr als 160 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. In Ahaus waren nur noch wenige Straßen befahrbar, das Kanalnetz war überlastet, die Kläranlage ausgefallen. Insgesamt machten sich vier Löschzüge und ein Zug mit Spezialfahrzeugen auf in Richtung Krisengebiet, darunter auch das THW Hürtgenwald mit einem Motorboot. Koordiniert wurde der Einsatz vom FTZ aus. Wie lange der Einsatz dauert, ist vorerst noch offen. „Auf jeden Fall bliebt der Schutz der Bevölkerung im Kreis Düren zu jeder Zeit gewährleistet”, versicherte Kreisbrandmeister Wolfram.

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