Binsfeld - Einsatz, Witz und Ideenreichtum beim Binsfelder Karneval

Einsatz, Witz und Ideenreichtum beim Binsfelder Karneval

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Passend zum Thema „Piraten“ lieferten sich grazile „Stippeföttcher“ einen Schwerterkampf um die Herrschaft am „Ellsee“. Foto: Hendrik Buch

Binsfeld. Da tanzte der rockende Heino über die Bühne, die Geissens waren zur Bierprobe geladen, und die sieben Zwerge mutierten zu Handwerkern: Auf der Karnevalssitzung der SG Germania am Samstag überzeugten die Akteure – allesamt örtliche Kräfte – mit viel Einsatz, Witz und Ideenreichtum.

Unter dem Sessionsthema „Piraten“ hatten sich die Binsfelder Teilzeitkarnevalisten insgesamt 19 Programmpunkte ausgedacht.

Überwacht vom im diesem Jahr neu besetzten Siebenerrat, sahen die Jecken im Publikum viel Gesang, Rede und Tanz. Zum Auftakt stellte Präsident und Kapitän Thomas Pelzer mit seinem ersten Steuermann Christoph Lennartz die neuen Mädels des Siebenerrats vor. Später sollten sich die jungen Damen mit zwei Liedbeiträgen nochmals selbst ins Rampenlicht singen.

Die Bühne bebte

Im Anschluss tanzte die Kinderkarnevalsgruppe der „Apokalyptischen Seegeister“ ihren beeindruckenden Tanz. Julia Nesselrath amüsierte als „Et Julchen“ mit ihren Witzen über das Familienleben. Regelrecht die Bühne beben ließ die „Formation“ mit ihrem Piratentanz. Begeistern konnte auch Lukas Weitz mit seinem Auftritt als Heino – in der Rockversion selbstverständlich. Im Zwiegespräch ließ das ungleiche Paar aus Birgitt Lennartz und Beate Steiger-Nohr mit ihren Kreuzfahrtplänen kein Auge trocken, bevor die „Mädcher von der Ell“ mit ihren Stimmungsliedern den Saal rockten.

Hardy Nesselrath begeisterte mit seinem „Dörpsverzell“ als „Der Affjefrackte vom Elleilland“ genauso wie Saskia Weitz, die als „Leichtmatrosin“ von Seemannsgeschichten berichtete.

Ein Highlight war auch die „Bierverkostung mit Prominenz“ inklusive Geissens-Parodie von Christoph Lennartz, Philipp Piplowski und Marius Virnich. Auch der Sketch der Zwerge von den „Glorreichen Sieben“ kam sehr gut an. Nicht weniger begeistern konnte der Tanz über den „Fluch des Ellsees“ von den „Stippeföttcher“.

„Piratenfolterei“

Vor Sitzungsende gab es dann noch eine „Piratenfolterei“, ausgewählte Dorfprominenz musste auf die Bühne, um dort mit einem Liedbeitrag die Henkermeister zu besänftigen. Zum Abschluss sang der Saal gemeinsam das traditionelle Binsfelder „Wunschlied“, in den 70er Jahren von Heinz Robens gedichtet.

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