Düren - Einladung zu Streifzügen in die Vergangenheit

Einladung zu Streifzügen in die Vergangenheit

Von: sj
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Auch der Friedhof der jüdisch
Auch der Friedhof der jüdischen Gemeinde Düren an der Danziger Straße ist am Sonntag geöffnet. Ludger Dowe bietet um 15 Uhr eine Führung an. Foto: Johnen

Düren. Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen öffnen, sind Architektur- und Geschichtsliebhaber zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen.

Der „Tag des offenen Denkmals” bietet am 9. September Geschichte zum Anfassen.

In Düren hat die Untere Denkmalbehörde der Stadt in Zusammenarbeit mit Institutionen und Vereinen Aktionen organisiert: Die Stadtbefestigungsanlage am Stiftischen Gymnasium ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Schüler und Geschichtslehrer Dr. Achim Jäger bieten Führungen an und haben eine Ausstellung organisiert. Ehrenamtler des Stadtmuseums erklären mit einer Ausstellung zwischen 10 bis 17 Uhr die Funktion der Mühlenteiche an Weierstraße und August-Klotz-Straße, zwischen Pleussmühle und dem Stiftischen Gymnasium.

Stadtführerin Christel Kreutzer bietet um 10.30 Uhr eine Führung über das Gelände der LVR-Klinik und durch die Klinikkirche an. Dr. Willi Arnolds führt um 10 Uhr durch die Alte Pfarrkirche St. Arnoldus in Arnoldsweiler. Den Friedhof der jüdischen Gemeinde Düren an der Danziger Straße 6 stellt um 15 Uhr Ludger Dowe vor. Denkmalpflegerin Heike Kussinger-Stankovic führt um 11 Uhr über den ehemaligen reformierten Friedhof an der Kölnstraße, der von 9 bis 17 Uhr geöffnet ist. Der Förderverein bietet eine weitere Führung um 14 Uhr an.

Als Motto hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Naturstoff Holz gewählt. Wie abwechslungsreich ein Gedenktag für Denkmale sein kann, zeigt die folgende Auflistung.

Auch der Gürzenicher Schillingspark ist von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Um 16.30 Uhr gibt es eine Führung mit Heike Kussinger-Stankovic. Die Lendersdorfer Kirche St. Michael kann im Rahmen einer Führung durch den Kirchenbauverein um 11, 13 und 16.30 Uhr besser kennengelernt werden. Dr. Alderich Niederau gewährt um 15 Uhr Einblicke in die Annakirche.

In Simonskall kann von 11 bis 17 Uhr eine Doppelhaushälfte, Simonskall Nr. 2, mit massivem Untergeschoss aus Bruchsteinen und einem Obergeschoss aus Fachwerk besichtigt werden. Die Niederzierer Burg, Rathausstraße 8, kann von 10 bis 18 Uhr betreten werden. Um 14 Uhr eröffnet der Geschichts- und Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem LVR eine Ausstellung zur Archäologie in der Gemeinde. Haus Horn in Niederzier, Siefstraße 25, ist ein verputztes Fachwerkhaus, das etwa 1680 bis 1700 erbaut wurde. Es gibt Aufschluss über Lebens- und Wohngewohnheiten der damaligen Bevölkerung. Geöffnet ist es von 10 bis 18 Uhr, der Initiativkreis Haus Horn bietet Führungen an.

Die Alte Pfarrkirche St. Martin Langerwehe auf dem Rymelsberg wurde 1157 erstmals urkundlich erwähnt. Der Verein zum Erhalt der Alten Kirche präsentiert sehenswerte Holzarbeiten. Nach der Messe um 11 Uhr gibt es um 15 Uhr einen Vortrag über die Geschichte des Gotteshauses, um 17 Uhr laden die Organisatoren zu einem Konzert unter Leitung von Kantor Martin Jung ein.

Das ehemalige Prämonstratenserinnen-Kloster Wenau kann von 10.30 bis 18 Uhr erkundet werden. Neben der Feldschmiede stehen Schreiber und Medicus wie auch viele andere Kenner der Materie für Fragen zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, die mittelalterliche Küche zu probieren. Burg Nideggen ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr hält Viola Burkhardt einen Vortrag über die Skulpturenrestauratorin Grete Brabender (1896-1995).
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