Einfamilienhaus wird Raub der Flammen

Von: sj
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feuer heimbach
In der Nacht zum Montag ist im Heimbacher Ortsteil Hasenfeld ein Einfamilienhaus den Flammen zum Opfer gefallen.

Hasenfeld. Für die anrückenden Feuerwehrleute gab es am Einsatzort nichts mehr zu retten: In der Nacht zum Montag ist im Heimbacher Ortsteil Hasenfeld ein Einfamilienhaus den Flammen zum Opfer gefallen.

Beim Eintreffen der Wehrleute an der Straße „In den Wingerten” gegen 21.30 Uhr brannte das zum größten Teil in Holzbauweise errichtete Gebäude bereits lichterloh. Mit einem massiven Außenangriff kämpften die Feuerwehrmänner die Flammen nieder und schützten zugleich die angrenzenden Häuser und den benachbarten Wald vor einem Übergreifen des Feuers.

Die 80 Jahre alte, gehbehinderte Bewohnerin des Hauses blieb unverletzt; sie und zwei weitere ältere Nachbarn wurden jedoch vorsorglich von einem Notarzt betreut. Auch auf Seiten der Feuerwehr gab es keine Verletzten. Während die Nachbarn wieder in ihr Haus zurückkehren konnten, hat die 80-Jährige laut Auskunft der Polizei Quartier bei ihrer Tochter bezogen. Das ausgebrannte Haus ist nicht mehr bewohnbar, Teile der Dachkonstruktion sind bereits eingestürzt.

Die Feuerwehr der Stadt Heimbach war mit allen fünf Löschgruppen und 80 Mann im Einsatz. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurden an mehreren Punkten im Ort die Leitungen angezapft und Schläuche verlegt. Gegen 4.30 Uhr war der Brand soweit abgelöscht. Bis 10 Uhr überwachte eine zehnköpfige Brandsicherheitswache das Haus und erstickte vereinzelte Brandnester. Auch eine Wärmebildkamera vom Feuerwehrtechnischen Zentrum des Kreises war im Einsatz.

Gegen 10 Uhr übergab die Feuerwehr das Haus der Kriminalpolizei, die den Brandort beschlagnahmte und die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm. Die Bewohnerin des Hauses gab an, die Flammen im Wintergarten bemerkt zu haben. Dort war zur entsprechenden Zeit ein Wäschetrockner im Einsatz.
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