Einer der jüngsten Herrscher Disternichs

Von: heb
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Gleich fünf Majestäten mit ihren Begleitungen dürfen die Disternicher in diesem Jahr bejubeln. Foto: Hendrik Buch

Disternich. Lange gezögert hat Jürgen Haas nicht. Seit vier Jahren darf der engagierte Schütze bei der Bruderschaft St. Josef auf den Vogel schießen und seither versucht er auch, die Königswürde zu erringen.

Traditionell kein einfaches Unterfangen in Disternich. So hatte Haas auch am Sonntag beim diesjährigen Königsvogelschießen auf dem Schützenfest fünf Konkurrenten auszustechen. Dieses Mal war Fortuna aber an seiner Seite: Der Glücksschuss 45 holte den Holzvogel vom Hochstand herunter und machte den Schützen mit 25 Jahren zu einem der jüngsten Könige in der Geschichte der St.-Josef-Schützen.

Auf dem großen Königsball feierte die Bruderschaft mit ihren Gästen und den befreundeten Bruderschaften aus Ahreem, Herrig und Chorweiler die neuen Majestäten. Neben König Jürgen Haas ist dies als Prinz Nils Heimbach. Die Schülerprinzenwürde errang Niklas Oepen.

Die Würde des Bruderkönigs machen in Disternich die ehemaligen Könige unter sich aus. Hier setzte sich der scheidende Schützenkönig Gerd Ohrem durch und wechselte vom Schützenkönigs- ins Bruderkönigssilber. Der scheidende Prinz Pascal Jansen prägt noch bis Februar als Bezirksprinz das imposante Majestätenbild der Disternicher Schützen mit.

Gestartet war das Schützenfest mit dem Eröffnungsball am Samstag. Am Sonntagmorgen ehrte die Bruderschaft Gerd Ohrem und Guido Engels für 40 Jahre Treue zum Schützenverein.

Einen weiteren Höhepunkt gab es am Montag: Im großen Festzug präsentierten sich die neuen Majestäten der Bevölkerung, begleitet von Gastbruderschaften aus Gladbach, Lüxheim, Müddersheim, Rövenich und Bessenich. Anschließend klang das Fest in der Bürgerhalle aus.

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