Düren - Eine Simulation soll Aufschluss über Verkehrsströme liefern

Eine Simulation soll Aufschluss über Verkehrsströme liefern

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Noch befindet sich die Behelfsbrücke der Schoellerstraße im Bau. Foto: Abels

Düren. Wenn die Eisenbahnbrücke der Schoellerstraße Ostern 2014 abgerissen wird und dem Verkehr während des zweijährigen Neubaus nur noch eine zweispurige Behelfsbrücke zur Verfügung steht, wird es unweigerlich zu Behinderungen kommen. Der gesamte Verkehr von bis zu 30.000 Fahrzeugen am Tag wird sich nicht über die Behelfsbrücke zwängen können.

Viele – vor allem ortskundige Autofahrer – werden ausweichen, andere auf der B 56 bleiben. Auch wenn eine mögliche Ausweichroute im Entwurf des Luftreinhalteplans aufgeführt wurde, wird innerstädtisch keine explizite Umleitungsstrecke ausgeschildert, betont Heiner Wingels, Leiter des Tiefbauamtes. Die Sorgen der Anwohner der Oststraße kann er verstehen.

Für eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern werde sich die Route über Eisenbahn-, Fritz-Erler-, Veldener-, Philipp-, August-Klotz-, Stürtz- bis hin zur Oststraße sicherlich anbieten. Aber auch sie weist schon heute Engpässe auf, beispielsweise am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Andere Autofahrer werden auf Zülpicher Straße/Friedrichstraße oder Nideggener-/Nippes-/Rütger-von-Scheven-Straße ausweichen.

Wie genau sich der Verkehr innerstädtisch verteilen wird und wie die Stadt mit Ampelschaltungen und anderen Spuraufteilungen die Verkehrsströme regulieren kann, soll wie bereits bei früheren Maßnahmen nun eine Computersimulation aufzeigen. Wingels geht davon aus, dass belastbare Zahlen nach den Sommerferien vorliegen. Dann werde die Stadt auch die Bürger informieren.

Ein großräumiges Umleitungskonzept soll dafür sorgen, dass der Durchgangsverkehr aus der Innenstadt herausgehalten wird. Darüber hinaus denkt der Landesbetrieb Straßenbau nach Angaben der Stadt nun offenbar doch daran, die Anschlussstelle Merzenich auf der verlegten A4 für den aus Aachen kommenden Verkehr provisorisch bereits im Frühjahr 2014 freizugeben, so dass ein Teil des Verkehrs statt über die B 56 über die B 264 (Kölner Landstraße) nach Düren fahren könnte.

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