Oberzier - Eine Physikerin mit schriftstellerischer Ader

Eine Physikerin mit schriftstellerischer Ader

Von: Jörg Abels
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Mit „Lena lernt zaubern” hat
Mit „Lena lernt zaubern” hat die 39-jährige Andrea Tillmanns einen Fantastik-Roman speziell für Mädchen geschrieben. Foto: Abels

Oberzier. Lena hasst das neue Haus und die fremde Stadt, in die sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder gezogen ist. Das ändert sich an dem Tag, als der Kater Felix in ihrem Garten sitzt und ihr den Weg zu einem ganz besonderen Baum zeigt, in dem ein altes Zauberbuch versteckt ist.

Doch während das Mädchen zaubern lernt, kommt eine unheimliche Bedrohung jeden Tag näher. „Lena lernt zaubern” heißt das neue Kinderbuch der Autorin Andrea Tillmanns, ein Buch für Kinder ab sieben Jahren.

„Keine Angst”, versichert die gebürtige Grevenbroicherin, die seit einem Jahr in Oberzier wohnt. „Es fließt kein Blut. Auch zart besaitete Mädchen werden sich beim Lesen nicht fürchten.”

„Lena lernt zaubern” ist der zweite Fantastik-Roman für Kinder, den die 39-Jährige geschrieben hat. „Da sich Erik im Land der Drachen vor allem an Jungs richtete, wollte ich jetzt auch mal ein Kinderbuch für Mädchen schreiben”, erklärt die Autorin, die sich in zahlreichen Genres bewegt und schon auf über 700 veröffentlichte Kurzgeschichten und Gedichte verweisen kann.

„Lena lernt zaubern” ist das mittlerweile zwölfte Buch der Diplom-Physikerin, die sich hauptberuflich an der Hochschule Niederrhein unter anderem mit intelligenten Textilien beschäftigt.

Andrea Tillmanns hat bereits fantastische Geschichten vorgelegt, aber auch Krimis. Und ein Physikbuch für Kinder. In „Floßfahrt, Wippe und Regenbogen” erklärt sie einfache physikalische Grundgesetze für Kinder.

In rund 40 Experimenten sollen Kinder einen spielerischen Zugang zur Physik finden. „Es kommt einfach darauf an, worauf ich Lust habe.”

Aktuell beschäftigt sich die 39-Jährige wieder verstärkt mit Aachen-Krimis. „Kurzkrimis, die als E-Books auf den Markt kommen sollen, vielleicht aber auch einmal in einem Buch zusammengefasst werden”, blickt sie schon einmal in die Zukunft.

Entdeckt hat die Physikerin ihre schriftstellerische Ader vor vielen Jahren am Rande einer Lesung von Hera Lind. Die Reaktionen aus ihrem Umfeld auf die ersten Gehversuche waren derart positiv, dass die junge Autorin bei der Stange blieb, auch wenn das Schreiben nur ein Hobby bleiben wird.

„Aber ein anspruchsvolles”, betont Andrea Tillmanns, die seit ihrer Heirat zwar Ehrmann heißt, ihre literarischen Werke im Gegensatz zu ihren wissenschaftlichen Publikationen aber weiterhin unter ihrem Mädchennamen veröffentlicht.
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