Merzenich - Eine Oase für Trödelfans

Eine Oase für Trödelfans

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
Einmal erster Man an der Sprit
Einmal erster Man an der Spritze sein: Das Angebot der Merzenicher Feuerwehr zog vor allem Kinder und ihre Eltern an. Foto: Hahn

Merzenich. Anke Otten, Bernd Ohlemeyer und die weiteren rührigen Organisatoren von Merzenich Event können sich gratulieren: Berg- und Kirchstraße nebst Linden- und Bürgerhausplatz barsten beim Gemeindefest am Tag der Deutschen Einheit schier vor Menschen.

Aus wohl so gut wie jedem Ort in der Region Dürens waren Gäste mit Kind und Kegel ins Zentrum der Gemeinde gekommen. Besonders wenn seine Straßen zu Budengassen werden und sich mit kunterbuntem Treiben füllen, entwickelt Merzenich Charme. Das zieht bei den Besuchern und ergibt, wie es so schön in hochgestochenem Marketing-Deutsch heißt, ein Alleinstellungsmerkmal.

Merzenich entwickelte sich am Montag also zum tagestouristischen Ziel ersten Ranges. Von jedem Verkehr befreit, wandelten sich die beiden Straßen zwischen Rathaus und Heimatmuseum zur Flaniermeile allererster Güte, an der Anbieter aller Art Dinge und Dienste für fast alle Fälle des Lebens anboten. Für Speis und Trank war bestens gesorgt, ebenso für Kinderbelustigungen - aber nicht nur: Wer zum Würstchen oder Gespräch nicht seinen eigenen Senf, wohl aber Mostrich aus heimischer Produktion geben wollte, konnte ebenso gegen bare Münze die Ware seiner Wahl mit nach Hause nehmen wie der, der von einem Hersteller aus der Pfalz ein Bürste zum Reinigen der frisch gesammelten Pilze kaufen mochte.

Die Bergstraße wurde dann zur Oase für Trödelfans. Spielsachen, Bücher, Puppen und noch mehr: Was das Sammlerherz höher schlagen lässt, war hier zu finden. Doch das Gemeindefest bot nicht nur zahlungskräftigen Merzenich-Besuchern mehr oder minder wohlfeile Gelegenheiten. Auf dem Bürgerhausplatz gab es Musik für fast jeden Geschmack. So präsentierte sich unter anderem die Band Peilomat um den Hürtgenwalder Sänger Florian Peil.

Und zwischendrin in dem Gewühl präsentierten sich die Bürger, die mit ihrem Verein oder dem lokale Löschzug für ihre Mitmenschen da sind. Unter anderem stellte sich die Aktiven der Merzenicher Schützenbruderschaft St. Sebastian den Passanten und warben um Interesse sowohl für ihre Gemeinschaftspflege als auch für ihren Sport.

Auf sehr großes Interesse stieß auch das Angebot der Freiwilligen Feuerwehr vor der Sparkasse am Lindenplatz. Mochten die Steppkes auch noch so klein sein: Wer den Wasserschlauch schon halten konnte, durfte gerne mit eigener Hand den Strahl auf die Zielscheibe lenken - oder es zumindest versuchen.

Für Papi und Mami gab es wenige Meter weiter etwas zu sehen: eine Parade von „Enten”, den legendären Autos vom Typ 2CV aus dem Hause Citroën.
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