Lendersdorf - Eine Million am Autokranhaken

Eine Million am Autokranhaken

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Mit einem Autokran wurde am Dienstagmorgen der neue MRT ins Augustinus-Krankenhaus gehoben. Foto: Abels

Lendersdorf. Die Aktion erregt Aufsehen, Passanten bleiben stehen, Patienten schauen aus den Fenstern: Das Lendersdorfer Augustinus-Krankenhaus hat am Dienstag einen neuen Magnetresonanztomographen (MRT) erhalten. Das MRT wird vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt.

Mit einem Autokran wurde das rund eine Millionen Euro teure Spezialgerät vom Lkw in das Gebäude gehoben. „Wir mussten Teile der Glasfassade und einige Trockenbauwände wegnehmen, um das MRT in den ersten Stock zu bekommen“, erklärt Benjamin Weidner, technischer Direktor der Caritas Trägergesellschaft West (ctw), die das Krankenhaus betreibt. Anders wäre es unmöglich gewesen, das 6,5 Tonnen schwere Gerät in die Radiologie zu bekommen. Für den Kranfahrer des Kölner Spezialunternehmens hingegen ist die Aktion ein Klacks.

Austausch nach sieben Jahren

Sieben Jahre war das alte MRT, das bereits in der vergangenen Woche ausgebaut und verladen wurde, in Lendersdorf im Betrieb. Seitdem habe sich viel verändert, begründet Weidner die Investition. „Das bildgebende Verfahren hat sich deutlich verbessert, die Untersuchungsgeschwindigkeit ist schneller geworden.“ Beides komme den Patienten zugute, vor allem denen, die in der Röhre Platzangst bekommen, betont Weidner. Bereits im Juni hat die ctw einen neuen Computertomographen für das Lendersdorfer Krankenhaus im Wert von 600.000 Euro angeschafft, im vergangenen Jahr neue Röntgengeräte. „Damit ist die Radiologie wieder auf dem neusten Stand der Technik.“

Im Übrigen musste der alte Lendersdorfer MRT nicht entsorgt werden. Er wird aufbereitet und geht in die USA, berichtet Benjamin Weidner.

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