Eine kräftigende Finanzspritze für die Kulturlandschaft

Von: sj
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Die SWD-Kulturstiftung hat 54 750 Euro ausgeschüttet – davon profitieren auch die Mitglieder des „Jungen Theaters“. Foto: Stephan Johnen

Düren. „Kultur braucht Unterstützung – in Zeiten strikter Sparprogramme umso mehr“, brachte Stadtwerke-Geschäftsführer Heinrich Klocke am Dienstag die Idee hinter der SWD-Kulturstiftung auf den Punkt. Vor zwei Jahren hatten die Stadtwerke die mit 1,5 Millionen Euro Kapital ausgestattete Stiftung gegründet.

Für das vergangene Jahr wurden erstmals 54.750 Euro ausgeschüttet, die dem Kulturetat der Stadt Düren zugute kamen. Die gleiche Summe stellte Klocke am Dienstag auch für das laufende Jahr in Aussicht.

Die Ausschüttung hilft der Stadt derzeit, den Fehlbetrag im Kulturetat zu decken und Projekte weiter zu finanzieren. So profitierten etwa das Theaterensemble „Ernas Erben“ von Erna-Schiefenbusch-Gesellschaft und Freundeskreis Theater Düren sowie das „Junge Theater Düren“, ein Kooperationsprojekt des Jugendamtes und des Kulturzentrums Komm, von den Erträgen der Stiftung. Außerdem wurden der Kulturkalender „Spielzeit“ und das Fest zum Weltkindertag im Leopold-Hoesch-Museum gefördert.

Ziel der Stiftung ist es, Projekte und Einrichtungen aus den Bereichen Musik, bildende und darstellende Kunst, Literatur und Bibliothekswesen zu unterstützen. Auch öffentliche Weiterbildungsprojekte und die Heimatkunde sollen profitieren. Die SWD-Kulturstiftung wird von der Stadt verwaltet und geschäftsführend vom Vertreter des Dürener Kulturbetriebs vertreten. Bürgermeister Paul Larue bedankte sich am Dienstag für das Engagement der SWD. „Sie leisten einen wertvollen Beitrag für das Kulturleben in unserer Stadt.“

Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie die Erträge der Stiftung angelegt sind, kann dies am Freitag, 14. Juli, 19 Uhr, bei der Premiere des Stücks „Gretchengeschichten“ des Jungen Theaters im Rittersaal von Schloss Burgau tun. Weitere Vorstellungen sind am Samstag, 13., und Sonntag 14. Juli, jeweils um 17 Uhr. Die Karten kosten acht Euro (ermäßigt fünf Euro) und sind an der Theaterkasse im Bürgerbüro erhältlich.

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