Eine Inspiration für eigene Bauprojekte

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Als Beispiel für denkmalgerechte Fassadensanierung wird am Tag der Architektur das ehemalige Direktoren-Wohnhaus an der Ecke Neue Jülicher Straße/Bretzelnweg in Düren präsentiert.

Düren. „Architektur öffnet Horizonte”. Unter diesem Motto steht der Tag der Architektur in Nordrhein-Westfalen am Samstag und Sonntag, 26. und 27. Juni. An diesen beiden Tagen laden Architekten, Innenarchitekten und Landschaftsplaner gemeinsam mit den Bauherren in 185 Städten und Gemeinden des Landes zum Besuch neuer und erneuerter Bauwerke ein.

Mit genau 551 Bauten sind in diesem Jahr mehr Bauwerke, Quartiere, Gärten und Parks als je zuvor am Tag der Architektur zu besichtigen. Die Architekten sehen den Tag „als Seismograf für Entwicklungen”. Sie wollen, erklärt Hartmut Miksch, Präsident der Architektenkammer NRW, Anregungen und Inspiration für eigene Projekte bieten.

Im Raum Düren werden drei Objekte vorgestellt. Das ist einmal die denkmalgerechte Fassadensanierung am Haus Neue Jülicher Straße 76-78 (Ecke Bretzelnweg) in Düren. Das 1884 erbaute Haus diente über Jahrzehnte als Direktoren-Wohnhaus für Leitende Angestellte der Firma Felix Heinrich Schoeller. Die Villa des Fabrikanten stand noch bis 1970. Barbara Lüder und Dr. Ludger Krahn ließen das Direktoren-Haus nach den Vorstellungen des Franke-Planungsbüros aus Hürtgenwald auf Hochglanz bringen. Das Mauerwerk wurde saniert, die Stuckaturen der prägnanten Übereck-Fassade sowie das Dachgebälk aufgearbeitet und neu gestrichen. Die Sanierung wurde im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt Düren-Nord” gefördert. Besichtigt werden kann das Gebäude am Sonntag, 27. Juni, von 11 bis 15 Uhr.

An der Teichstraße 10/12 in Heimbach steht das alte Fachwerkhaus, das die K.H.-Krischer-Stiftung als Bauherr renovieren ließ. Das Haus war bereits in den 60er Jahren umgebaut worden. Ziel der jetzigen Sanierung war die harmonische Eingliederung in das Altstadtbild. Architekt Bernd Sultmann von Agathos Baukontor Roetgen ließ entsprechend der Altbausubstanz eine neue Dämmfassade mit Holzaußenschalung anbringen und den Eingang verlegen. Eine Besichtigung ist am Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 16 Uhr möglich.

In Nideggen-Rath, Im Niederbusch 7, erlebt eine ehemalige und leerstehende Scheune aus dem 19. Jahrhundert neues Leben als lichtdurchflutete Wohnung. Architekt Rudolf Weitz aus Birgel hat mit energiesparender Haustechnik und Dämmung eine hohe Wohn- und Lebensqualität zwischen Streuobstwiesen und Bachlauf angestrebt. Eine helle Putzfassade steht im Kontrast zum historischen Bruchsteinmauerwerk. Bauherr Achim Hünerbein stellt sein Refugium am Sonntag 27. Juni, von 12 bis 16 Uhr vor.
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