Nideggen - Eine Elterninitiative will den Ratsbeschluss kippen

Eine Elterninitiative will den Ratsbeschluss kippen

Von: sis
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Nideggen. Die Mitglieder der Initiative „Schulentwicklung mit Vernunft” in Nideggen geben sich nicht geschlagen: Mit einem Bürgerbegehren wollen sie den Beschluss des Rates zur Einführung der Sekundarschule bereits ab dem kommenden Schuljahr aus den Angeln heben.

Zur Erinnerung: Der Rat der Stadt Nideggen hat in seiner Sitzung am 27. September mit 20 gegen vier Stimmen bei einer Enthaltung die Einführung der Sekundarschule Kreuzau/Nideggen mit den Standorten Kreuzau und Nideggen zum Schuljahr 2012/2013 beschlossen, um den Schulstandort Nideggen dauerhaft zu sichern.

Wird der Beschluss Realität, wird die Sekundarschule ab 2012 mit der fünften Klasse aufgebaut, während die aktuellen Schüler von Haupt- und Realschule an ihren jeweiligen Schulen noch den Abschluss machen können.

In einer Sitzung des Bildungsausschusses und in der Einwohnerfragestunde während der Ratssitzung machten Eltern, die sich in überwiegender Mehrheit als Väter und Mütter von aktuellen Realschülern zu erkennen gaben, aber ihrem Unmut deutlich Luft.

Ab Mittwoch will nun die Elterninitiative „Schulentwicklung mit Vernunft” mit einem Bürgerbegehren den Ratsbeschluss kippen. Vertreten wird die Initiative von der Schulpflegschaftsvorsitzenden der Realschule, Monika Werning, sowie von Monika Dick und Volker Floßdorf. Auftakt der Unterschriftensammlung ist um 18 Uhr vor dem Nideggener Rathaus.

Die Initiative will erreichen, dass die Sekundarschule erst zum Schuljahr 2012/2013 eingeführt wird. Monika Werning: „Wir wehren uns gegen das Hauruckverfahren, vermissen pädagogische Konzepte, befürchten, dass die Qualität der schulischen Ausbildung nicht gegeben ist, und fordern, die Finanzierung zu klären.”

Um im ersten Schritt mit dem Bürgerbegehren erfolgreich zu sein, „müssen wir gut 1000 Unterschriften sammeln”, sagte Monika Werning.
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