Eine barrierefreie Grundschule für Lena
Günter Pütz, Andreas Werner, Carmen Krings, Thomas Adels, Heinz Esser, Matthias Metzger und Eveline Eßer (v.l.) fordern Umbaumaßnahmen für eine behindertengerechte Embkener Grundschule. Foto: bel
Zu Beginn des nächsten Schuljahres möchte sie diese Schule mit ihrem Rollstuhl besuchen. Zurzeit ist die wohnortnahe Einschulung des Kindes nicht gesichert, verlautete es aus den Reihen des Fördervereins.
„Wir möchten dem behinderten Mädchen lange, strapaziöse Fahrstrecken ersparen”, erläuterte Metzger das Ziel des Vereins. „Denn in der Nähe Embkens gibt es keine barrierefreien Grundschulen.” Umbaumaßnahmen würden den Schulträger, die Stadt Nideggen, keinen Cent kosten. Der „Verein der Freunde und Förderer” will alle Kosten übernehmen. Die stehen zwar noch nicht auf Euro und Cent fest, aber sie sind durch den Förderverein und Sponsoren gedeckt. Ein Architekt, Fachmann in der Planung behindertengerechter öffentlicher Gebäude, habe keine Bedenken, die Embkener Schule schnell umzubauen, zumal er die Schule aus eigener Anschauung sehr genau kennt.
In der KGS Embken gibt es bereits einen ebenerdig gelegenen Klassenraum. Der Raum für die Betreuung der Offenen Ganztagsschule liegt auf gleicher Höhe. Der zunächst notwendige Einbau einer Behindertentoilette ist nach Angaben des Architekten kein Problem. In einem zweiten Schritt kann ein Treppenlift eingebaut werden. Das ist recht unproblematisch, weil die Treppe vom Kellergeschoss zum Erdgeschoss recht breit ist.
Der Vorsitzende des „Trägervereins Lehrschwimmbecken”, Andreas Werner, versprach, die Anschaffung einer Hebevorrichtung für das Schwimmbecken tatkräftig zu unterstützen. Werner bezeichnete die Bewirtschaftung des Lehrschwimmbeckens unter der Trägerschaft seines Vereins als ein „bemerkenswertes Beispiel für Bürgerengagement”.
„Seit Anfang dieses Jahres liegt der Stadt ein Schreiben vor, aus dem ersichtlich ist, dass das Schwimmbecken in Embken eine schwarze Null schreibt”, erklärte Werner.
Rücklagen für Reparaturen
Eine weitere gute Nachricht: Der Trägerverein Lehrschwimmbecken hat sogar Rücklagen für eventuell auftretende Reparaturen gebildet. Matthias Metzger möchte wie seine Mitstreiter mit den Umbaumaßnahmen und Anschaffungen erreichen, „dass allen körperbehinderten Kindern in der Region künftig eine wohnortnahe Grundschule angeboten werden kann”. Und außerdem, ergänzte Metzger, seien lange Fahrten auch aus ökologischer und ökonomischer Sicht nicht vertretbar. Der Förderverein beantragt deshalb die schnelle Umsetzung der erforderlichen Baumaßnahmen in der Grundschule, damit Lena und andere behinderte Kinder in der Embken Grundschule wohnortnah lernen können.
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„Wir möchten dem behinderten Mädchen lange, strapaziöse Fahrstrecken ersparen”, erläuterte Metzger das Ziel des Vereins. „Denn in der Nähe Embkens gibt es keine barrierefreien Grundschulen.” Umbaumaßnahmen würden den Schulträger, die Stadt Nideggen, keinen Cent kosten. Der „Verein der Freunde und Förderer” will alle Kosten übernehmen. Die stehen zwar noch nicht auf Euro und Cent fest, aber sie sind durch den Förderverein und Sponsoren gedeckt. Ein Architekt, Fachmann in der Planung behindertengerechter öffentlicher Gebäude, habe keine Bedenken, die Embkener Schule schnell umzubauen, zumal er die Schule aus eigener Anschauung sehr genau kennt.
In der KGS Embken gibt es bereits einen ebenerdig gelegenen Klassenraum. Der Raum für die Betreuung der Offenen Ganztagsschule liegt auf gleicher Höhe. Der zunächst notwendige Einbau einer Behindertentoilette ist nach Angaben des Architekten kein Problem. In einem zweiten Schritt kann ein Treppenlift eingebaut werden. Das ist recht unproblematisch, weil die Treppe vom Kellergeschoss zum Erdgeschoss recht breit ist.
Der Vorsitzende des „Trägervereins Lehrschwimmbecken”, Andreas Werner, versprach, die Anschaffung einer Hebevorrichtung für das Schwimmbecken tatkräftig zu unterstützen. Werner bezeichnete die Bewirtschaftung des Lehrschwimmbeckens unter der Trägerschaft seines Vereins als ein „bemerkenswertes Beispiel für Bürgerengagement”.
„Seit Anfang dieses Jahres liegt der Stadt ein Schreiben vor, aus dem ersichtlich ist, dass das Schwimmbecken in Embken eine schwarze Null schreibt”, erklärte Werner.
Rücklagen für Reparaturen
Eine weitere gute Nachricht: Der Trägerverein Lehrschwimmbecken hat sogar Rücklagen für eventuell auftretende Reparaturen gebildet. Matthias Metzger möchte wie seine Mitstreiter mit den Umbaumaßnahmen und Anschaffungen erreichen, „dass allen körperbehinderten Kindern in der Region künftig eine wohnortnahe Grundschule angeboten werden kann”. Und außerdem, ergänzte Metzger, seien lange Fahrten auch aus ökologischer und ökonomischer Sicht nicht vertretbar. Der Förderverein beantragt deshalb die schnelle Umsetzung der erforderlichen Baumaßnahmen in der Grundschule, damit Lena und andere behinderte Kinder in der Embken Grundschule wohnortnah lernen können.




