Eine Aussicht bis zum Kölner Dom beim Bezirkswandertag

Von: Anneliese Lauscher
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Die „Schöne Aussicht“ wurde ihrem Namen wieder gerecht, die Wanderer genossen den Blick auf den Rursee und die Landschaft der Umgebung. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Die Eifelvereins-Ortsgruppe Schmidt hatte zum Bezirkswandertag eingeladen. Es wurden 225 aktive Wanderer und Radler gezählt, die mit schönen Eindrücken aus der Umgebung zurückkehrten. Die Ortsgruppe, die nun 90 Jahre alt ist, hatte zuvor in kleinerem Rahmen einen Familientag im und am Schützenhof gefeiert. Da wurden die Kinder unterhalten mit Spielen „wie vor 90 Jahren“ und mit Waffeln verwöhnt.

Am Sonntag versammelten sich die Wanderer dann auf dem Dorfplatz, wo unter freiem Himmel ein ökumenischer Wortgottesdienst gehalten wurde. Walter Ramm, der Vorsitzende des Bezirks Düren, freute sich sehr über die gute Beteiligung und dankte der ausrichtenden Ortsgruppe für die Organisation.

Los ging es in drei Gruppen, an der „Tippeltour“ über fünf Kilometer beteiligten sich 25 Wanderer. Auf einer Strecke von neun Kilometer gelangte eine 81 Personen starke Gruppe zu den schönsten Aussichtspunkten rund um Schmidt. Die Wanderer mit der besten Kondition, 72 an der Zahl, folgten den alten Schmugglerpfaden, bergauf und bergan über zwölf Kilometer.

Besonders die Kinder freuten sich über eine Tour zum Wildpark, hier gingen 30 Personen mit. Und schließlich wurde das Angebot einer Radtour durch das Monschauer Heckenland gerne angenommen, 17 Radler machten sich auf den Weg, unter ihnen Josef Hüttemann, der ehemalige Bezirksvorsitzende.

Zum Glück blieb es trocken, da konnten die Wanderer die Ausblicke wirklich genießen: vom Scheidbaum in Richtung Nideggen, von der „Schönen Aussicht“ das Rursee-Panorama, vom Gewerbegebiet die Höhen des Hürtgenwalds – und auf dem Weg nach Harscheidt sogar den Kölner Dom. Mittags gab es in der Grillhütte im „Zimmel“ eine kräftige Suppe und Getränke, dazu zünftige Musik des Trommler- und Pfeiferkorps. Und nach der Rückkehr wurden alle mit köstlichen Kuchen verwöhnt, im Schützenhof spielte der Musikverein Frohsinn, und der Männerchor des Eifelvereins erfreute die Gäste mit Volksliedern.

Von allen Seiten bekam die Schmidter Ortsgruppe Lob. Im Namen des Bezirksvorstands bedankte sich Franz Josef Brandenburg für die umsichtige Planung. Der Hauptwegewart Nordeifel, Wolfgang Müller, hob hervor, dass Michael Jansen, der erst seit ein paar Monaten Vorsitzender der Ortsgruppe Schmidt ist, das Unterfangen Bezirkswandertag mit Elan verfolgt habe.

Dieser gab die Komplimente an sein Team weiter. Es sei viel geleistet worden, was man zunächst gar nicht wahrnehme. Er drückte seine Freude aus, dass genau so viele Gruppen aus dem Monschauer Land gekommen seien wie aus dem Kreis Düren und richtete Dankesworte an das Rote Kreuz sowie an die Musikanten.

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