Einbrüche führen drei Männer sofort hinter Gitter

Von: cro
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Düren. Das Schöffengericht hat drei Einbrecher aus Eschweiler und Ratingen zur Gefängnisstrafen verurteilt. Die Strafen wurden nicht zur Bewährung ausgesetzt, da alle drei Verurteilten erst im Juni beziehungsweise im September nach Deutschland gekommen sind und schnell straffällig wurden.

Hauptbestandteil der Verhandlung waren zwei Einbrüche Ende November vergangenen Jahres im Kreis Düren – einer in Inden und einer in Gürzenich. Aus einem Einfamilienhaus in Inden raubten die drei Männer am Vormittag des 25. November zunächst Bargeld und Elektroware im Wert von etwa 5000 Euro. Anschließend lieferten sie sich eine gut 50 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit der Polizei, die mit der Festnahme endete.

In dem Fluchtfahrzeug wurden neben dem Diebesgut aus Inden auch zwei Uhren gefunden, die einem Einbruch am Tag zuvor in Gürzenich zugeordnet wurden. Diese Tat stritten die drei Angeklagten ab, ohne jedoch zu erklären, wie die Uhren in das Fluchtfahrzeug gelangt sind. Eine Zeugin hat zudem drei Männer in einem Auto mit Düsseldorfer Kennzeichen, dass die drei Angeklagten bis zu ihrer Festnahme fuhren, unmittelbar in der Nähe des Tatortes gesehen.

Ein weiterer Zeuge schilderte, wie ihm am Tag des Einbruchs drei Männer in einem Auto in der Wohngegend verdächtig vorkamen. Die Pkw-Beschreibung traf in Teilen auf das Fluchtfahrzeug zu. Aufgrund der Zeugenaussagen, der zwei Uhren und weiterer Indizien sprach das Gericht die drei Männer auch in diesem Fall schuldig. Bis auf die Uhren fehlt von dem restlichen Diebesgut – auch hier handelt es sich hauptsächlich um Elektroware – in Höhe von etwa 21.000 Euro jede Spur.

Verletzte bei Verfolgungsjagd

Während der Verfolgungsjagd nach dem Einbruch in Gürzenich kam es zu zwei Unfällen, die der 34-jährige Fahrer ohne Führerschein verursachte. Nach dem ersten beging er Fahrerflucht; dabei erlitt ein Rollerfahrer Verletzungen an der Lendenwirbelsäule.

Auf Höhe der „Puffendorfer Kreuzung“ geriet der Wagen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in den Gegenverkehr der Bundesstraße 57. Zwei weitere Autos wurden in einen Unfall verwickelt, eine Frau erlitt Nackenverletzungen. Die Verkehrsdelikte ergaben zusammen mit den zwei Einbrüchen die Gesamtstrafe von zwei Jahren und drei Monaten für den 34-Jährigen.

Der 35-Jährige Angeklagte gestand überdies zwei Ladendiebstähle in einem Drogeriemarkt und einen in einem Bekleidungsgeschäft. Somit summierte sich seine Strafe auf zwei Jahre. Der jüngste Angeklagte, der 24-Jährige aus Ratingen, war nur an den Wohnungseinbrüchen beteiligt.

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