Ein Zauber romantischer Töne

Von: kaba
Letzte Aktualisierung:
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Im Duett spielten sie bei Kerzenschein romantische Stücke. Johannes Freiburg (l.) und Yvonne Schabarum mit der Oboe (r.). Foto: Bach

Düren. Voll besetzt war am Sonntagabend der große Saal der evangelischen Gemeinde zu Düren. Das Konzert unter dem Titel „Kammermusik bei Kerzenschein” war ein voller Erfolg. Im Licht der Kerzen verzauberten Yvonne Schabarum und Johannes Freiburg das Publikum mit romantischen Tönen.

Yvonne Schabarum stammt aus Aachen und ist Lehrerin für Oboe an der Domsingschule Köln. Sie hat bereits in vielen Orchestern und Ensembles der Kammermusik mitgewirkt. Auch an diesem Abend begeisterte sie die Zuhörer mit ihrem gefühlvollen Spiel. Johannes Freiburg wurde in Düren geboren, lebt heute in Münster und ist sowohl dort als auch in ganz NRW als Pianist, Kammermusiker, Korrepetitor und Musikpädagoge tätig. Er untermalte die Töne der Oboe mit dem Klang des Flügels. Zudem spielte er auch einige Soli.

Die Musiker wählten Kompositionen von Camille Saint-Saens, Frederic Chopin, Francis Poulenc und Antonio Pasculli. Da nicht alle diese Stücke in der Romantik entstanden sind, erklärte Yvonne Schabarum, warum sie dennoch an diesem Abend nicht fehlen durften: zum Teil, weil ihre Melodie romantisch klingt, zum anderen, weil sie dennoch eine romantische Grundlage besitzen. So erläutert sie, dass eines der Stücke das Ballet von Romeo und Julia zur Grundlage hat. „Im ersten Satz geht es um das Kennenlernen, und sie wissen noch nicht so genau, mit wem sie es zu tun haben. Im zweiten Satz ist es der Kampf zwischen Romeo und Tybalt, den Romeo dann auch umbringt.”

Der dritte Satz mit dem Titel „Beweinen” zeige das Tragische der Geschichte, denn am Ende seien sie alle tot. Die Darbietungen des Duetts kamen bei den Zuschauern sehr gut an und wurden mit reichlich Applaus belohnt. Nach einer kleinen Zugabe waren die beiden Musiker auch für ihre Fans zu sprechen, die sich für einen schönen Abend bedanken oder ein Lob aussprechen wollten.
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