Düren - „Ein würdiger Abschluss des Jahres 2015“ für die Powervolleys

„Ein würdiger Abschluss des Jahres 2015“ für die Powervolleys

Von: Franz Sistemich
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Es darf gejubelt werden: Blair Bann, Shibo Yu, Matthias Pompe, Rudy Verhoeff und Dennis Barthel freuen sich über einen Punktgewinn. Foto: Guido Jansen

Düren. Hätte, hätte, Fahrradkette: Anton Brams, der Trainer des Volleyball-Bundesligisten SWD Powervolleys Düren, verschwendet keinen Gedanken an mögliche Gründe, die zur Niederlage gegen den VfB Friedrichshafen führten. Diese Niederlage fiel angesichts der Sätze (23:25, 22:25, 25:13, 23:25) sehr knapp aus.

Will heißen: Hier ein Punkt mehr für die Gastgeber, dort ein Fehler mehr auf Seiten der „Häfler“ – und schon hätten die Hausherren vor den begeisterten rund 2200 Zuschauern einen Abschnitt gewonnen. Beispielsweise den vierten Satz: Da wackelte bei Düren eine Annahme. VfB-Mittelblocker Maximilian Gauna hämmerte ein Ass in das Dürener Feld zum 25:23 und Endstand von 3:1.

„Es macht keinen Sinn darüber nachzudenken, wo wir möglicherweise den einen oder anderen Punkt hätten machen können. Wir sind nicht ob der Niederlage enttäuscht. Das brauchen wir auch nicht.“ Brams sagte weiter: „Wir haben dem VfB einen großen Kampf geliefert. Dieses Spiel war ein würdiger Abschluss des Jahres 2015.“

Brams‘ routinierter Annahmespieler Matthias Pompe ärgerte sich dagegen schon etwas, beispielsweise über seinen „dummen Aufschlagfehler“ im zweiten Satz oder darüber, dass der vierte Abschnitt nach „richtig gutem Spiel“ und einer Aufholjagd doch noch verloren ging. 8:13 hatten die Hausherren zurückgelegen, der Satz schien zur Formsache für den Deutschen Meister zu werden.

Düren machte dann den neunten Punkt. Und Marvin Prolingheuer schritt zum Aufschlag. Zweimal servierte der Diagonalangreifer zum direkten Punkt, einmal kam er im Angriff durch. Dann nahm der Schiedsrichter einen Punkt nach heftigen Protesten Dürens zurück. Die Hausherren hatten ausgeglichen. Die einheimischen Fans waren aus dem Häuschen und hofften wie Trainer und Spieler auf Satzausgleich und Tiebreak. Der VfB aber setzte sich durch.

„Schade, dass wir es dann doch nicht geschafft haben, zumindest einen Punkt auf die Habenseite zu bringen“, sagte Pompe. Aber gegen Teams wie den VfB Friedrichshafen machten die individuelle Klasse der gegnerischen Spieler und eben Kleinigkeiten den Unterschied aus. „Wir sind aber wieder näher an den VfB herangekommen“, betonte Pompe angesichts der doch klaren Verlustpartien der vergangenen Jahre.

Und gerade auch Spiele wie das gegen Budweis ermöglichten den Powervolleys, gegen Friedrichshafen mit breiter Brust aufzuspielen: „Auch wenn wir die VfB-Partie nicht gedreht haben, aus der Budweis-Begegnung haben wir das entsprechende Selbstvertrauen gewonnen“, sagte Pompe.

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