Düren - Ein Windlicht mit filigraner Düren-Skyline

Ein Windlicht mit filigraner Düren-Skyline

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Achim Greiff zeigt das Motivband in voller Größe, Gerhard Janoschke zeigt die eigentliche Verwendung als Windlicht.

Düren. Hier noch einen Kühlwagen umsetzen, der den Weg zu einem Stromkasten versperrt, da noch einen Wohnwagen verschieben, damit auch die spät aus Ravensburg angereiste „Wilde Maus“ aufgebaut werden kann: Bei seinen Kontrollrunden über den Annakirmesplatz muss sich Platzmeister Achim Greiff bis kurz vor der Eröffnung am Samstag um 11 Uhr um vieles kümmern.

Trotzdem findet er noch Zeit, um auch bei den Händlern mal genau aufs Angebot zu schauen. Und dabei ist er bei Gerhard Janoschke auf etwas ganz Besonderes gestoßen. Der Künstler aus der Nähe von Stuttgart, der zum sechsten Mal in Düren steht, bietet passend zum 375-jährigen Bestehen Windlichter mit einem Motivband der Dürener Kirmesskyline an, die am Abend Heimatgefühl weckende Schatten an die Wände werfen.

150 Stunden haben er und seine Frau Siglinde in die Entwicklung investiert. Das Motivband zeigt unter anderem die Umrisse des Bahnhofs, des Rathauses und der Annakirche, die ein feiner Laser aus speziell bearbeiteten Furnierholz ebenso herausarbeitet wie das Riesenrad als Kirmes-Wahrzeichen. „Allein dieser Vorgang dauert pro Motivband 19 Minuten“, erklärt Janoschke – alles andere als Massenproduktion eben.

An seinem kleinen Stand reiht sich die Dürener Skyline nun direkt neben denen von Paris, London und Köln ein. „Eine schöne Idee“, freut sich Greiff. „Jetzt haben wir neben dem Jubiläumskirmeskrug der Schausteller ein zweites Kirmessouvenir.“

Neben dem Schwaben haben am Freitag auch die letzten noch fehlenden Händler ihre Zelte in Düren aufgeschlagen. „Der Platz steht, es kann losgehen“, freut sich Greiff auf neun tolle Tage. Und damit vor dem erhofften Besucheransturm auch wirklich alles glänzt, polierten die Schaustellern noch einmal ihre Geschäfte auf Hochglanz, tauschten letzte Glühbirnen aus und besserten noch rasch kleine Lackschäden aus. Auf die Nachzügler wartete noch die Bauabnahme durch die Mitarbeiter der Stadt. Und während die Fahrgeschäfte die letzten Testrunden drehten, wurden an so manchen Gastronomiestand bereits die ersten Spieße vorgebraten.

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