Ein weiterer Lückenschluss im Radwegenetz des Kreises

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Die Bagger können an der K 2
Die Bagger können an der K 2 anrollen: Mit dem symbolischen Spatenstich gab die Politik gestern den Startschuss zum Bau des seit Jahren geforderten Radweges zwischen Arnoldsweiler und Ellen. Foto: Abels

Ellen/Arnoldsweiler. Manch einer wird schon nicht mehr damit gerechnet haben. Seit Jahren fordern Politiker aus Düren, aber auch aus der Gemeinde Niederzier den Bau eines Radweges entlang der viel befahrenen Kreisstraße 2 zwischen Arnoldsweiler und Ellen.

Jetzt ist es endlich soweit. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich gaben Landrat Wolfgang Spelthahn, Dürens Bürgermeister Paul Larue, Fachbereichsleiter Peter Schmitz für die Gemeinde Niederzier und der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Wirtz am Montag den Startschuss für die rund 800.000 Euro teure Baumaßnahme, die bis Jahresende fertiggestellt sein soll.

Auf einer Länge von rund 950 Metern schließt der neue Radweg nördlich und südlich der Autobahn die Lücken zu den beiden Orten, nachdem der Landesbetrieb Straßen NRW den Neubau der Autobahnbrücke bereits dazu genutzt hatte, die A-4-Querung um einen Radweg zu erweitern.

Dass sich die Umsetzung der Maßnahme derart lange verzögert hat, begründet Landrat Spelthahn mit schwierigen Verhandlungen beim Grunderwerb, aber auch mit der Budgetierung des Radwegebaus seitens des Landes NRW, das den aus der Kreiskasse finanzierten Neubau entlang der K 2 mit 60 Prozent fördert. Aus diesem Grund könne der Weg auch nicht direkt bis Oberzier weitergebaut werden, um auch die letzte Lücke auf der Nord-Süd-Achse zu schließen. „Wir wollen den Weg natürlich weiterführen”, betonte Spelthahn, Voraussetzung und zwingend erforderlich sei aber eine erneute Landesförderung.

Der 2,50 Meter breite Radweg wird zum Schutz der Radfahrer 1,75 Meter neben der Kreisstraße gebaut. An den beiden Ortseingängen werden zwei Mittelinseln in die Fahrbahn integriert, die Radfahrern das sichere Überqueren der Kreisstraße erleichtern sollen.

Der zum Bau des Radweges benötigte Grunderwerb erfolgte im vor allem im Zuge des Flubereinigungsverfahrens Hambach-West. Verbunden mit dem Neubau ist eine Umlegung des vorhandenen Entwässerungsgrabens, so dass die Bewirtschaftung für die Landwirte einfacher wird, betonte Josef Wirtz.
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