Ein verheerender Vulkanausbruch

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Nordeifel/Düren. Die Autorin Rosi Nieder hat das Thema einer geologischen Katastrophe in der Eifel, das im Moment als Fiktion in aller Munde ist, in ihrem Roman „Silvesterknaller” verarbeitet.

Silvester 2010: Irgendetwas liegt in der Luft. Sechs Menschen treffen sich in Annes Blockhütte in einem Waldgebiet der Vulkaneifel zum Jahreswechsel.

Während die drei Frauen, die zusammen in einem kleinen Eifeldorf aufgewachsen sind, in Erinnerungen schwelgen, horcht Annes Hund Hasso immer wieder auf. Niemand erkennt die Vorzeichen einer drohenden Naturkatastrophe.

Finstere Rauchwolke

Als kurz vor Mitternacht eine gewaltige Explosion alles erzittern lässt und die Erde wie bei einem Erdbeben die ganze Blockhütte durchschüttelt, macht sich Panik breit.

Von der Hütte aus können sie nur einen roten Schein zwischen den Bäumen des Waldes erkennen, in einer Lichtung auf einer Anhöhe jedoch sehen sie es.

Sie können es nicht fassen: glühende Lavafontänen erhellen die Nacht. Eine riesige Rauchwolke hat sich gebildet. In der Eifel ist ein Vulkan ausgebrochen.

Sie müssen fliehen. Für die sechs Menschen und den Hund beginnt eine Tortur. Aschepartikel regnen herunter, machen das Atmen zur Qual und werden auf dem Boden schnell zu einem Hindernis. Völlig am Ende ihrer Kräfte erreichen sie einen Schuppen, der ihnen Unterschlupf bietet.

Die Dunkelheit, die sich auf Grund des dichten Ascheregens auch am nächsten Tag nicht auflöst, die ohnmächtige Angst und die schlechte physische Verfassung lässt alte Konflikte aufkeimen. Die drei Freundinnen erinnern sich an ihre Kinder- und Jugendzeit.

Während sich zwei der Männer schließlich mit einem alten Traktor auf den Weg durch die Dunkelheit machen, um Hilfe zu holen, naht Rettung von unerwarteter Seite.

Der Roman „Silvesterknaller”, Vulkanausbruch in der Eifel 2010/11, von Rosi Nieder ist jetzt im Rhein-Mosel-Verlag, Zell-Mosel erschienen und wird über den Buchhandel zum Preis von 10,90 Euro vertrieben, ISBN 3-89801-025-2.
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