Ein Treffpunkt für die sportlich aktiven Dürener

Von: dama
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Auch, wenn die Geräte noch et
Auch, wenn die Geräte noch etwas zu groß für die Kinder sind, haben Alina Fuchs, Isaiah Räbiger und Büsra Saltan jede Menge Spaß. Foto: dama

Düren. Im Nordpark ist jetzt der erste Dürener Mehrgenerationenspielplatz feierlich eingeweiht worden. Eine eigens für den Nordpark gegründete Projektgruppe (Spielplätze und Spielmöglichkeiten für Nord-Düren) stellte jetzt zahlreichen Besuchern des Einweihungsfestes die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes vor.

Im Juli war mit einem Spatenstich der Beginn der weiteren Umgestaltung eingeleitet worden. „Ziel der Projektgruppe war es, einen gemeinsamen Ort für alle Generationen und Kulturen zu schaffen”, erklärte Burhan Cetinkaya vom Büro für Gemeinwesen und soziale Stadtentwicklung. Während der gemeinsamen Arbeit sei das freundschaftliche Miteinander im Nordpark noch weiter gewachsen. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung konnte die Projektgruppe eigenhändig planen, Beteiligungsprozesse organisieren und Bürger befragen. Dabei stand die beteiligungsorientierte Planung stets im Vordergrund. Cetinkaya: „So konnten die Wünsche der Nord-Dürener in dieses Projekt einbezogen und deren aktive Teilnahme erreicht werden.”

Freilandkicker

Eine Jugendhütte mit Sitzmöglichkeiten und ein Freilandkicker werden jetzt schon regelmäßig von den Heranwachsenden in Beschlag genommen. Und auch der größte Wunsch der Kinder und Jugendlichen - ein Fußballfeld - wird sich laut den Verantwortlichen bald erfüllen. Aber nicht nur Kinderspielgeräte oder Ruheplätze wurden gewünscht. Auch die sportlichen Nord-Dürener setzten ihre Anliegen durch. So wurden Kraftstationen, Beinpresse, Rücken-, Brust-, Arm-, und Bauchtrainer, Fahrradstepper und Walker entlang der neuen Wege installiert.

„Zum morgendlichen Fitnessprogramm gehören sämtliche Aufwärmübungen. Ab sofort müssen die Sportler nicht mehr ins Fitnessstudio gehen, sondern können im Freien ihre Übungen absolvieren. Das hier könnte ein idealer Treffpunkt für sportlich aktive Dürener werden. An den Geräten erfreuen sich, wie man sieht, nicht nur die Erwachsenen”, stellte Petra Freter von der Projektgruppe fest.

Die meisten Kinder testeten die neuen Geräte bei der Einweihung gleich einmal aus. Die Neugestaltung des Nordparks kostete 300.000 Euro. Finanziert wurde das Projekt vom Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt NRW” und der Stadt Düren. Nach einer Tanzaufführung der Kinder aus der Kita „Lollipop” ließen es sich aber auch die Erwachsenen nicht nehmen die Geräte auszuprobieren. „Die jetzt getätigten Investitionen haben sicherlich die Aufenthaltsqualität nicht nur des Nordparks, sondern des gesamten Stadtteils Nord-Düren wesentlich verbessert und aufgewertet”, sagte Bürgermeister Paul Larue.

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