Düren - Ein Schiff für den Abenteuerspielplatz

Ein Schiff für den Abenteuerspielplatz

Von: Martina Rippholz
Letzte Aktualisierung:
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Gestern präsentierten die Architekten Wolfgang Meisenheimer (2.v.l.) und Arno Günther Knott (3.v.l.) den Bauplan für das Gemeinschaftshaus auf dem Abenteuerspielplatz CDU-Fraktionschef Karl-Albert Eßer (r.) und dem Jugendhilfeausschussvorsitzenden Thomas Floßdorf. Foto: Rippholz

Düren. Es bewegt sich was in Sachen Bau des Gemeinschaftshauses auf dem Abenteuerspielplatz im Dürener Osten. Eine Architektur-Skizze und ein Bauantrag liegen inzwischen vor. Beides haben die Dürener Architekten Professor Wolfgang Meisenheimer und Arno Günther Knott professionell und kostenlos erstellt.

Am Donnerstag präsentierten sie ihre Pläne im Dürener Rathaus. Und sie zeigten, dass eines für den Spielplatz nun definitiv vom Tisch ist: eine Billig-Lösung mit alten Bauwagen. „Das Haus muss ein Ereignis werden”, so Meisenheimer. „Nur dann werden es die Kinder dort annehmen.” Und Knott betont: „Das hat auch etwas mit Wertschätzung für die Menschen im Ostviertel zu tun. Deshalb wollen wir etwas wirklich Schönes schaffen.”

So haben die Architekten ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und dem Haus das Äußere eines großen Schiffs verliehen. Von vier Wänden werden zwei zu einer geschlossenen Rückwand zusammengesetzt. Die anderen bilden einen Winkel, der sich zum Spielplatz hin öffnet. Verkleidet wird diese Öffnung mit Holz und viel Glas. Im Inneren wird eine Küche mit Feuerstelle, eine Toilettenanlage und eine Geräteraum eingerichtet. Um das Ganze klar als Abenteuerschiff erkennen zu lassen, sollen auf dem Flachdach zwei Masten mit großen Segeln angebracht werden.

Soweit der Plan im Visuellen. Wenn der Bauantrag durch ist, geht es an die Umsetzung. 114.000 Euro stehen aus der Versicherung, Spenden und städtischen Geldern zur Verfügung. Das reicht aber noch nicht. Deshalb setzen Meisenheimer und seine Mitstreiter auf Solitdarität von Handwerkern und Baufirmen, die Materialien zur Verfügung stellen. Und auf das große Engagement von Laienhelfern und dem Förderverein des Spielplatzes. Auch ein Bauleiter muss noch gefunden werden. Nicht wenig Arbeit. Dennoch ist Thomas Floßdorf, Vositzender des Jugendhilfeausschusses, mittlerweile zuversichtlich: „Bis Sommer 2010 wird das Haus fertig sein.”

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