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Ein Rückblick auf bewegte Zeiten in der Schulpolitik

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Peter Erken stand 35 Jahre dem Kreisverband Düren der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vor. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand legte er die Führung in die Hände eines dreiköpfigen Leitungsteams.

Kreis Düren. 35 Jahre war Peter Erken Vorsitzender des Kreisverbandes Düren der Gewrkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Nach seiner Pensionierung stellte er sich auf der Hauptversammlung nicht wieder als Vorsitzender zur Wahl.

Sein Rückblick auf die vergangenen Jahre war ein Rückblick auf bewegte Zeiten, in denen sich in der städtischen Politik, der Schullandschaft, und natürlich auch in der GEW viel verändert hat. Gegen den Trend habe sich die Mitgliederzahl der GEW in dieser Zeit auf 500 verdoppelt, gleichzeitig werde die Gewerkschaft in Politik und Gesellschaft als kompetente Ansprechpartnerin in Sachen Bildung wahrgenommen: „Das war in den 1980er Jahren noch ganz anders“, erinnert sich Erken an heftige Auseinandersetzungen mit der damaligen Schulpolitik.

Damals wie heute stehe die GEW für den kritischen Dialog mit der Politik; angesichts der von der neuen Landesregierung zu erwartenden tiefgreifenden Reformen vor allem des Gymnasiums – Stichwort G9 – sei dies heute nicht weniger nötig als vor 35 Jahren.

Diesen Dialog zu führen und sich für das Schulwesen und die Interessen der Schüler einzusetzen, obliegt dem neuen Team Monika Saal, Birthe Draeger und Thorsten de Jong. Auch Peter Erken geht der GEW nicht völlig verloren – er wird fortan die Kasse führen.

In einem Impulsreferat befasste sich Wilhelm Dewes, Leiter der Grundschule Vaalserquartier, mit der Planung von Schulen für einen möglichen Nuklearunfall. In seinem Vortrag konstatierte er, dass es für diesen Fall quasi keine Planungen, noch nicht einmal klar benannte Zuständigkeiten gebe – trotz der Diskussion um den belgischen Reaktor Tihange.

Während die Städteregion Aachen die Gefahr für so bedeutend erachtet, dass sie sich zum Beispiel mit der Verteilung von Jodtabletten auf einen möglichen Atomunfall vorbereitet, würden die Schulen in diese Vorbereitungen nicht mit einbezogen. Schwer verständlich sei dies, da ein solcher Unfall möglocherweise in der Schulzeit stattfinden würde und Kinder erheblich stärker gefährdet wären als Erwachsene.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der GEW wurden die folgenden Jubilar geehrt: Hermann Radajewski, Marie-Therese Lustig, Sabine Wagner, Christine Vieß, Birgit Hübner, Brunhilde Kupzig, Josef Oberhäuser, Barbara Gündel, Roswitha Scheepers, Elisabeth Ollfisch-Roller, Maria Rohn, Monika Krämer, Christiane Danielewsky, Hedwig Lenarduzzi, Brigitte Radermacher-Kretschmer, Johannes Schimanski, Inge Reth, Reinhard Kretschmer, Sigrid Nather, Elke Jansen, Brunhilde Plum-Salagre-Huerga, Elisabeth Gramm-Boehlen, Ursula Jumpertz, Anthonius van Dillen, Eva Moormann, Peter Meindl, Klaus Stockem, Renate Ehrig, Hans-Friedhelm Fischer, Johannes Stein, Bodo Lüssem, Heinz Freyschmidt (posthum).

Den musikalischen Abschluss der Veranstaltung setzten Elmar Valter und Peter Bernards von „The Man in the Crowd with the Multicoloured Mirrors on his Hobnail Boots“.

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