Ein neues Wohngebiet mit bis zu 134 Grundstücken

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Das neue Wohngebiet soll ausschließlich über die Straße „Zur Kesselkaul“ erschlossen werden, eine Anbindung an die Kettelerstraße (Bild) ist nicht geplant. Foto: Jörg Abels

Birkesdorf. Es tut sich was in Birkesdorf. Die Dürener Bauland GmbH will am nordöstlichen Ortsrand auf einer Fläche von acht Hektar ein neues Baugebiet mit bis zu 134 Grundstücken erschließen. „Ein neues Baugebiet ist in Birkesdorf dringend erforderlich“, betont der Bezirksausschussvorsitzende Rolf Braun (SPD).

Er freut sich, dass jetzt endlich Bewegung in das Thema kommt. „Wir wollten schon vor Jahren das komplette Areal zwischen Kesselkaul und Ringstraße aus Baugebiet ausweisen, fanden damals aber keinen Investor.“ Mit den Plänen der Dürener Bauland GmbH kann nun endlich der anhaltenden Nachfrage nach Baugrundstücken Rechnung getragen werden. Daher steht auch die Bauverwaltung der notwendigen Aufstellung eines Bebauungsplans und der Änderung des Flächennutzungsplans positiv gegenüber.

Das von der Stadt Düren beschlossene „Handlungskonzept Wohnen“ weißt das Areal als Wohnbaupotenzialfläche aus. Allerdings macht die Verwaltung auf Basis eines Verkehrsgutachtens einige Vorgaben. Die Erschließung des neuen Wohngebietes muss zwingend über das vorhandene Straßennetz möglich sein. Dabei soll eine Anbindung an die verkehrsberuhigte Kettelerstraße vermieden werden.

Ziel müsse es sein, den Verkehr ausschließlich über die Straße „Zur Kesselkaul“ zu führen, die bislang am Birkesdorfer Ortsrand mit Pollern unterbrochen ist. Eine erste Einschätzung eines Gutachters geht von rund 800 zusätzlichen Fahrten pro Tag aus, von denen rund ein Drittel in die Innenstadt, die übrigen in Richtung B 56 gehen würden.

Drei Varianten hat der Investor für die Entwicklung des Areals vorgelegt. Bevorzugt wird derzeit eine Erschließung über fünf Stichstraßen, die jeweils in einem Wendehammer münden. Da sich quer durch den „Wohnpark Birkesdorf“ eine mit Bauschutt gefüllt Tongrube ziehen wird, die begrünt, nicht aber bebaut werden kann, würden zehn überschaubare Quartiere entstehen, die – so der Wunsch des Investors – sukzessive erschlossen werden könnten.

Entlang der Straße „Zur Kesselkaul“ wäre eine Bebauung mit bis zu dreigeschossigen Häusern denkbar, innerhalb des Areals sind ein- bis zweigeschossige Einzelhäuser geplant. Die Pläne werden am Dienstag, 20. Oktober, im Bezirksausschuss vorgestellt und beraten, die Entscheidung über die Aufstellung des Bebauungsplans soll der Stadtentwicklungsausschuss bereits am Donnerstag, 22. Oktober, treffen.

„Wir werden uns noch einmal intensiv mit den Varianten beschäftigen und dann eine Entscheidung treffen“, kündigt Rolf Braun an. Argumente, die gegen das Projekt sprechen würden, sieht er derzeit nicht.

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