Ein neues Seniorenheim für den Ortskern von Langerwehe

Von: kin
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Da, wo früher die Post in Langerwehe beheimatet war, soll ein Seniorenheim mit Platz für 68 Leute gebaut werden. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. In Langerwehe soll ein neues Seniorenheim entstehen. Entsprechende Pläne hat der Architekt Marcus Laufenberg bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses vorgestellt.

Maria Schain-Heidrich, die derzeit mit ihrem Mann das Seniorenheim „Krichelsmühle“ zwischen Langerwehe und Schevenhütte betreibt, muss mit ihrem Betrieb umziehen, weil die „Krichelsmühle“ nicht die neuen gesetzlichen Vorgaben für Seniorenheime, die ab 2018 umgesetzt sein müssen, nicht mehr erfüllt. Unter anderem müssen Alten- und Pflegeheime müssen dann für mindestens 80 Prozent der Bewohner Einzelzimmer bereitstellen.

Das neue Seniorenheim mit Platz für 68 Männer und Frauen soll in der Poststraße, also mitten in Langerwehe entstehen, und zwar auf dem Gelände des ehemaligen Postgebäudes. Das neue Seniorenheim soll komplett barrierefrei gebaut werden und beinhaltet neben 68 großzügig gestalteten Einzelzimmern mit dazu gehörendem Bad in fünf Wohnbereichen einen Speisesaal, Mehrzweckräume, eine Küche, Wäscherei und Platz für einen Friseursalon.

Außerdem plant der Architekt eine Tiefgarage mit 13 Stellplätzen. Im Herbst sollen die Abrissarbeiten der alten Gebäude beginnen, spätestens zum 31. Juli 2018 muss das neue Seniorenheim fertig sein, damit die Bewohner der „Krichelsmühle“ umziehen können.

„Dieses Projekt können wir nur unterstützen“, lobte SPD-Mann Ludwig Leonards die Pläne. „Ein Seniorenheim an dieser Stelle wird Langerwehe ganz sicher bereichern und auch beleben.“ Ähnlich äußerte sich auch Timo Löfgen von der CDU. „Das kann eine große Bereicherung für unseren Ort werden.“

Einig waren sich die beiden Kommunalpolitiker, dass die geplante Zahl der Parkplätze eventuell zu gering sein könnte. „Schon jetzt“, so Löfgen, „ist die Parksituation in der Poststraße angespannt.“ Nicht nur die Besucher, sondern auch die Mitarbeiter der neuen Einrichtung müssten ihr Auto irgendwo abstellen.

Marcus Laufenberg versprach den Ausschussmitgliedern, die Parkplatzsituation noch einmal zu überdenken, betonte aber gleichzeitig, dass er mit den Plätzen in der Tiefgarage schon deutlich über den gesetzlichen Vorgaben liegen würde.

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