Ein neuer Pfarrer für den Dürener Norden

Von: jül/cl)
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Pfarrer Norbert Glasmacher
Pfarrer Norbert Glasmacher

Düren. Pfarrer Norbert Glasmacher wird am 1. September die Aufgabe als Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Düren-Nord übernehmen. Zugleich wird der 48-Jährige Vorsitzender der Verbandsvertretung des Katholischen Kirchengemeindeverbandes Düren-Nord.

Er war zuletzt in der Stolberger Pfarre St. Lucia tätig.

Für Glasmacher, der Nachfolger von Pfarrer Bernhard Napphausen wird, bedeutet die neue Aufgabe in der GdG der sieben Pfarren im Dürener Norden eine Rückkehr in seine alte Heimat, aus der der in Gürzenich geborene Absolvent des Wirteltor-Gymnasiums 1982 auszog, um sein Leben der Verkündung von Gottes Wort zu widmen. Den Studien in Bonn, Freiberg und Rom folgte der Ruf des kanadischen Bischofs nach Peterborough, wo „Father Norbert” 1987 die Priesterweihe empfing und in der Gemeinde St. Theresia von Lisiuex in Courtice/Ontario wirkte.

2002 ereilte ihn der Ruf des Vatikans zur „Kongregation für die Orientalischen Kirchen”. 2004 holte ihn Bischof Nicola de Angelis zurück nach Peterborough. Dort baute Glasmacher als Direktor das neue Büro für Berufung, Evangelisierung und Jugend auf.

Ebenso wenig entzog sich „Father Norbert” im vergangenen Jahr dem Ruf des Aachener Bischofs. Heinrich Mussinghoff holte Glasmacher zurück in die Heimat zur pastoralen Arbeit deutscher Prägung in der Stolberger St.-Lucia-Gemeinde. Dort prägte er das Zusammenwachsen der Fusionsgemeinde aus einst sieben selbstständigen Pfarren. Kaum hatte Glasmacher seinen Dienst in Stolberg aufgenommen, lastete die gesamte Verantwortung für die Pfarrgemeinde auf seinen Schultern.

Während der krankheitsbedingten Abwesenheit des Hauptpfarrers leitete der 48-Jährige die Großpfarre. Sein Abschied wird von den Gläubigen in Stolberg als Verlust empfunden. Er hat sich den Ruf eines Geistlichen erworben, dem es scheinbar spielend gelingt, die Menschen für Formen wie für Inhalte des Glaubens zu begeistern.

„Ich bin nur ein Instrument in Gotteshand”, sagt der Seelsorger bescheiden. „Vertrauend und gehorsam” bezeichnet er als seine wichtigsten Charakterzüge, Angst hat er davor „ungeduldig zu werden”, und sein größter Erfolg sei es, „Leute zu Gott zu bringen.”
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