Düren - Ein Meister mit starken Nerven

Ein Meister mit starken Nerven

Von: Axel Keldenich
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Gruppenbild mit den besten Ten
Gruppenbild mit den besten Tennisspielern Dürens: 39 Tennis-Stadtmeister und ihre Finalgegner hatten am Samstag nach den letzten Endspielen allen Grund zu feiern. Foto: Keldenich

Düren. Er ist und bleibt die Nummer 1 im Dürener Herren-Tennis: Oliver Bünten setzte sich im hochklassigen, umkämpften Finale der 52. Stadtmeisterschaft knapp, aber verdient 7:6, 7:6 gegen Lars Faber durch. Bei den Damen hieß die Siegerin in einem etwas weniger spannenden, sportlich aber absolut ebenso guten Finale Jessica Steinborn, die Lena Pingen mit 6:2, 6:4 bezwang.

Insgesamt hatten Bürgermeister Paul Larue und die Verantwortlichen des Hauptsponsors Sparkasse Düren und die Organisatoren des Post-Ford-Sportvereins 39 Meister und genauso viele Finalisten zu ehren. Gleich drei Titel heimste Bruno Sieben ein, der in seiner Altersklasse im Einzel, Doppel und Mixed gewann.

Das Hauptaugenmerk

Das Hauptaugenmerk am Finaltag galt natürlich den beiden Endspielen im Einzel A der Damen und Herren. Nachdem der Regen bis in den frühen Nachmittag Aktiven und Organisatoren Kopfzerbrechen gemacht hatte, verursachte er letzten Endes lediglich eine Verspätung von rund einer Stunde. Die Spiele fanden bei kühlen Temperaturen, aber ohne Sichtbehinderung statt, erst die Siegerehrung zog sich dann in die Dämmerung.

Das Ergebnis des Damenfinales täuscht ein wenig darüber hinweg, dass hier zwei insgesamt gleichwertige Konkurrentinnen ein tolles Spiel boten. Jessica Steinborn, die den ersten Satz mit 6:2 gewann, war am Ende die verdiente Siegerin. Im zweiten, engeren Satz leistet Lena Pingen ihr aber engagierte Gegenwehr.

Beide zeigten zum Teil spektakuläre Ballwechsel, die vom Publikum immer wieder mit Applaus belohnt wurden. Nach dem Matchball war für die beiden übrigens noch nicht Schluss, denn gemeinsam traten sie eine halbe Stunde später zum Finale im Damendoppel an. Hier holten sie dann Seite an Seite den Titel.

Der Schlusspunkt

Den Schlusspunkt setzten Lars Faber und Oliver Bünten, die sich ebenfalls nichts schenkten. Während des gesamten ersten Satzes hatte es nie den Anschein, als ob einer der beiden sich entscheidend absetzen könnte. Logische Folge das 6:6, bevor es in den Tiebreak ging. Und hier staunten dann alle: Oliver Bünten machte nervenstark einen Punkt nach dem anderen und triumphierte mit sage und schreibe 7:0.

Das Erstaunen

Wer nun dachte, Faber breche ein, der staunte schnell wieder, als der gleich ein Break schaffte und 2:0 führte. Über 2:2 ging es dann zur erneuten Faber-Führung bei 5:3 und eigenem Aufschlag. Wieder glich Bünten aus, wieder legte Faber vor und hatte bei 6:5 drei Satzbälle, die Bünten teils spektakulär abwehrte.

Der zweite Tiebreak

Der erneute Tiebreak blieb wieder eng. Schließlich verwandelte Bünten nach einem faszinierenden Ballwechsel auf exzellente Art den Matchball.

Bei allem Kampf und Einsatz waren beide Einzel-Finals von einer erfreulichen Tatsache gekennzeichnet: Hier wie da fiel auf, wie fair die Finalisten miteinander umgingen.
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