Ein Meilenstein für die Dürener Automeile

Von: sps
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Die Bauarbeiten haben bereits begonnen: Mit einer zweiten Ampelanlage an der B 56 soll die Automeile im Dürener Süden optimal erschlossen werden. Jetzt wurde auch der offizielle Startschuss gegeben. Foto: sps

Düren. Es gab keinen symbolischen Spatenstich - und auch die Baggerschaufel blieb unten: Kurz und schmerzlos gaben Bürgermeister Paul Larue, der Kreuzauer Bauamtsleiter Siegfried Schmühl und Dürens Wirtschaftsförderer Heinz Mannheims den Startschuss für eine Baumaßnahme, die bereits begonnen hat, und für Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße 56 derzeit für Stau, Verzögerungen und Ärger sorgt.

Eine weitere Ampelanlage soll die Erschließung der „Automeile” als attraktives Gewerbegebiet abrunden.

Neun Jahre lang gewartet

„Bisher gibt es nur eine Ein- und Ausfahrt - das ist ist zu wenig für eine geordnete Erschließung und Bebauung dieses interkommunalen Geländes”, sagte Bürgermeister Paul Larue. Eine Einschätzung, die Wirtschaftsförderer Heinz Mannheims teilt: „Wer hier baut, muss auch darauf vertrauen können, dass eine geordnete Verkehrsanbindung vorhanden ist.”

Darauf haben Wirtschaftsförderer und Stadt, die Gemeinde Kreuzau und die Investoren neun Jahre lang gewartet. Erst jetzt hat sich der Landesbetrieb Straßenbau mit einer zweiten Zu- und Abfahrt an der B 56 einverstanden erklärt. Nicht zuletzt deshalb, weil die B56n als Umgehungsstraße greifbar nahe ist.

Das Ende der „fast unendlichen Geschichte”, sagte Bürgermeister Paul Larue, sei ein Meilenstein für die vollständige Bebauung des ehemaligen Militärgebietes westlich der Stockheimer Landstraße. Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen der Stadt Düren und der Gemeinde Kreuzau wird landesweit als gelungenes Musterbeispiel gepriesen.

Bis Ende nächsten Jahres sollen im Gewerbegebiet noch ein Baumarkt und eine Tankstelle entstehen, umriss Karl-Albert Eßer von der Treuhänderischen Entwicklungsgesellschaft (TEK) die weiteren Entwicklungspläne. Rund 20.000 Quadratmeter des 33,5 Hektar großen interkommunalen Gewerbegebietes sind noch verfügbar.

Noch Schwerstarbeit zu leisten haben die beteiligten Planungsstellen in Kürze, denn für die Baumarkt-Ansiedlung muss ein im Gewerbegebiet beheimateter Automobildienstleister einen Teil seiner Autoparkfläche räumen. „Die Fahrzeuge müssen wir noch an anderer Stelle im Gelände unterbringen”, sagte Karl-Albert Eßer.
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