Lendersdorf - Ein Marathon für Liebhaber der Blasmusik

Ein Marathon für Liebhaber der Blasmusik

Von: Sylvia Dietl
Letzte Aktualisierung:
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Zum Auftakt spielte die „Brass Band Projekt Düren” dirigiert von Johannes Meures. Foto: Dietl

Lendersdorf. Ein Festzelt neben der Pfarrkirche, Unterhaltungsangebote für die Jüngsten, kleine Schlemmereien und fast zwölf Stunden Blasmusik der Extraklasse - das traditionelle Maifest des Jugendblasorchesters St. Michael Lendersdorf war dieses Jahr ein Marathonereignis voller musikalischer Höhepunkte.

Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens hatte das Orchester zum „Tag der Blasmusik” eingeladen. Viele Blasmusikbegeisterte kamen - und feierten bis tief in die Nacht hinein.

Aus nah und fern waren sieben befreundete Musikvereine angereist, die mit schwungvoller Musik das Rahmenprogramm gestalteten. Bereits zum Frühschoppen spielte die „Brass Band Projekt Düren” unter dem Dirigat von Johannes Meures auf. Mit Stücken wie „Mr. Sandman”, „Joy of Music”, „St. Louis Blues” oder der israelischen Musik ”A Klezmer Carnival” heizte die junge Band die Stimmung im Festzelt richtig an.

Auch am Nachmittag zeigten die heimischen Musikvereine, wie man mit blitzenden Instrumenten beim Publikum für viel Spaß und gute Laune sorgt. In jeweils 75-minütigen Auftritten präsentierten sich das Blasorchester Birkesdorf, die Volksmusikanten Vossenack und das Junge Orchester Kreuzau. Sie boten eine ansprechende Mischung aus traditioneller Blasmusik, konzertanten Stücken, Egerländermusik und zünftiger Unterhaltung. Ein Highlight war auch die JBO-Allstars-Band aus ehemaligen Musikern des Jugendblasorchesters. Vor allem die Wiedersehensfreude bei den Beteiligten war groß.

Klassik, Pop und Volksmusik

Nach der Gottesdienstpause ab 18 Uhr begeisterten zwei belgische Musikvereine die Zuhörer. Das Orchester „Echo vom Hochtumsknopf” aus Maldingen wartete mit einem bunten Strauß bekannter Konzertstücke und volkstümlicher Weisen auf und machte einen kleinen Abstecher in die Popmusik. Die „Kon. Fanfare De Mottegalm uit Rillar” aus Aarschot erfreute die Besucher im nahezu vollbesetzten Festzelt mit leichter klassischer Musik und einem Mix aus Unterhaltungsmusik. Absoluter Höhepunkt des Abends war jedoch der Trompetenkorps „Die Kaafsäck” aus Dürwiß. Die bekannte Showband glänzte im Bigband-Sound genauso wie mit kölschen Hits und bewies mit ihrem zweistündigen Programm einmal mehr, dass sie Garant für die beste Stimmung ist.

Die Liebhaber des klingenden Blechs kamen an diesem Festtag voll auf ihre Kosten. Und auch Bürgermeister Paul Larue machte eine Stippvisite nach Lendersdorf - aber nicht zum Reden, nur zum Hören: „Die Musiker sind nämlich gut”, sagte er, und blieb noch ein Weilchen. Das Jugendblasorchester St. Michael Lendersdorf hatÔs jedenfalls gefreut.
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