Ein Leckerbissen für Metal-Fans

Von: Sven Wamig
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Die Düren Deathmetal-Band „Evidence of Fear“ eröffnete das B.O.M. Festival in Schlich. Foto: Sven Wamig

Schlich. Kräftige Bässe und raue Klänge dominierten am Samstagabend den Saal Behrendt im Langerweher Ortsteil Schlich. Kein Wunder, denn das B.O.M. Metal-Festival war wieder zu Gast und heizte mit zahlreichen Live-Acts den anwesenden Metal-Freunden ordentlich ein.

Das Klein-Festival der Vereinigung „Brotherhood of Metal“ fand bereits zum fünften Mal statt und zog auch diesmal wieder zahlreiche Metal-Fans aus dem Kreis Düren und weit darüber hinaus an. Bei B.O.M. handelt es sich um einen losen Zusammenschluss von Fans der „härteren“ und „raueren“ Musikrichtungen.

Zum Teil von weit her

Die Mitglieder kommen aus den verschiedensten Regionen Deutschlands und unternehmen neben dem alljährlichen Festival auch andere Aktivitäten im Jahr. Der Clou des eigenen B.O.M. Festivals ist, dass der Club keinen Eintritt verlangt, um die Bands spielen zu sehen. Dabei stammen die Bands nicht nur aus der Region, sondern auch aus beispielsweise den Niederlanden oder, wie beim Festival 2010, sogar aus Chile. Die Verbindung zu den Bands wird dabei meist über persönliche Kontakte hergestellt.

„Die Bands kommen gerne zu uns“, erklärt Organisator Norbert Nengelken. Und das ist auch wichtig, denn der Spaß und die Freude an der Musik sind das Kernelement des Festivals. Die Bands verlangen für den Auftritt nämlich keine Gage und reisen mehrere hundert Kilometer nur, weil die gerne auf dem Festival spielen. Die restliche Finanzierung geht ebenfalls über Kontakte und Sponsoren vonstatten.

Als Opener spielte am Samstag die Deathmetal-Band aus Düren „Evidence of Fear“, gefolgt von der eher auf „Melodic-Meal“ eingestimmten Band „Lyra’s Legacy“, die aus Witten anreiste. Anschließend betraten die Kölner Musiker von „Wolfen“ die Bühne. Als Co-Headliner des Abends konnten die Bochumer Musiker von „Dawn of Destiny“ das Publikum mit ihren Kompositionen begeistern.

Für Jeden etwas dabei

Als Headliner konnte außerdem in diesem Jahr die niederländische Band „The Name“ mit dem ehemaligen Epica-Schlagzeuger Arien van Weesenbeek engagiert werden. Ein zusätzliches Highlight war, dass der Auftritt gleichzeitig eine Art Pre-Release des neuen Albums war.

Da jede Band eine andere Musikrichtung verfolgt, war an diesem Abend wieder für jeden Metal-Freund etwas dabei.

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