Vossenack - Ein Laufrad für den Nachwuchs: Robert Mennen beendet Karriere

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Ein Laufrad für den Nachwuchs: Robert Mennen beendet Karriere

Von: kel
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Auf der anspruchsvollen Strecke des Hürtgenwalder Vier-Stunden-Mountainbike-Rennens zog sich das Feld schnell auseinander. Foto: Axel Keldenich

Vossenack. Der Lokalmatador war nicht zu stoppen: Robert Mennen gewann die zweite Auflage des Hürtgenwalder Vier-Stunden-Mountainbike-Rennens mit großem Vorsprung und 17 gefahrenen Runden. Der Profi, der am Ende der Saison seine Karriere beendet, nutzte gewissermaßen seinen Heimvorteil, denn er ist Mitglied des veranstaltenden BSV Profil Hürtgenwald.

Dort hat der gebürtige Nörvenicher als Jugendfahrer angefangen, bevor er Profi wurde. Als Einstimmung auf seine mehr vom Familienleben bestimmte Zukunft erhielt er bei der Siegerehrung ein Kinder-Laufrad. Bei seinem souveränen Sieg war Mennen übrigens sogar schneller als das beste Zweierteam. Hinter ihm belegten Michael Bürke (Hürtgenwald) und Till Barth (Aachen) die Plätze.

Neben den Einzelfahrern gingen bei diesem offiziellen Rennen auch Zweier- und Vierer-Teams an den Start, die versuchten, innerhalb der vier Stunden so viele Runden wie möglich zu fahren. Pro Runde hatten die Fahrer dabei 5,1 Kilometer und rund 150 Höhenmeter zu bewältigen.

Für Einzelfahrer addierte sich das auf bis zu 2000 Höhenmeter. Start und Ziel war am Franziskus-Gymnasium in Vossenack, das dem Verein seine gesamte Infrastruktur mit sanitären Anlagen, Cafeteria und anderem zur Verfügung stellte. Die Strecke führte nur über Wald- und Forstwege und Teile des neuen Bike-Parks Hürtgenwald. Die Wechselzone für die Teams unter den 201 Teilnehmern, 20 mehr als im Vorjahr, befand sich auch am Franziskus-Gymnasium. Den Teamfahrern stand es frei, wann gewechselt wurde, was je nach Taktik variierte.

Bei den Zweiern siegten Hans Jürgen Hoven und Stefan Meyring (Schmidt /17 Runden) und bei den Vierern hatte das Merkener BSV RRC Mix Team mit Lars Grossmann, Andreas Klein, Pedro Lopez und Artur Oepen (16 Runden) die Nase vorn.

Im Rahmen der Siegerehrung übergab Peter Schumacher, der Initiator der „Radtour der Hoffnung“, der Leiterin der Sekundarschule Kreuzau-Nideggen, Andrea Volk, eine Spende von über 4000 Euro. Zu dieser Summe hatte auch der BSV Profil beigetragen, der einen Euro pro Starter des Rennens zugunsten des Fördervereins für Inklusion gestiftet hat.

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