Nideggen - Ein kulturelles und touristisches Zentrum

Ein kulturelles und touristisches Zentrum

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
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Der Neujahrsempfang im Turm zeigte es deutlich: Das Nideggener Burgenmuseum hat viele Freunde - nicht zuletzt Landrat Wolfgang Spelthahn (Mitte), die Kulturausschussvorsitzende im Kreistag, Katharina Rolfink (links von ihm) und Hausherrin Luzia Schlösser (rechts).

Nideggen. Vom Turm der Burg Nideggen hat der Mensch den absoluten Überblick - und zwar weit ins Umland hinaus. Vielleicht war das der Grund, der Landrat Wolfgang Spelthahn dazu veranlasst hatte, dorthin zum Neujahrsempfang einzuladen.

Viele, viele Menschen folgten der Einladung. Unter ihnen waren Freunde der Burg mit und ohne Kreistagsmandat, ehrenamtliche Burg-Führer und andere Bürger. Ihr Zuspruch gestaltete sich so zahlreich, dass der Raum unter dem Helm des Turmes, in dem sich die Gäste versammelten, fast zu klein war.

Dass der Kreis, der mit dem Neujahrsempfang auf der Burg eine Premiere gewagt hat (und das zudem an eben jenem Ort), hat seinen besonderen Grund: Zum 1. Januar 2009 hat der Kreis Düren das Museum und damit das Personal, Chefin Luzia Schlösser inbegriffen, aus der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland übernommen.

Mehr noch: Diese neue Verbindung scheint nicht nur für die Direktorin, sondern auch für die politisch Gestaltenden eine echte Herzensangelegenheit zu sein. Sowohl der Landrat als auch die Kulturausschussvorsitzende Katharina Rolfink und Hausherrin Schlösser zeigten sich in ihren Ansprachen und Grußworten erfreut darüber, dass der Kreis mit der Burg eine gute Stube dazu gewonnen habe.

Landrat Spelthahn ergriff als Gastgeber zuerst das Wort und beleuchtete zuerst chronologisch das Werden des Museums ab der Frühzeit des Museums zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Nach 1980 sei ein kontinuierlicher Rückgang der Besucherzahlen zu verzeichnen gewesen - eine Entwicklung, die nach der Übernahme der Leitung durch Luzia Schlösser anno 2003 zum Besseren habe gewendet werden können.

Landrat Wolfgang Spelthahn stellte der Museumschefin („Dieser Neujahrsempfang ist ein Dankeschön an die Adresse von Luzia Schlösser”) das denkbar beste Zeugnis aus, attestierte ihr Fleiß und bescheinigte der Hausherrin zudem: „Sie haben trotz begrenzter Ressourcen die richtigen Akzente gesetzt.”
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