Langerwehe - Ein Konzert auf dem Chapman-Stick bringt die Zuhörer auf Weltreise

Ein Konzert auf dem Chapman-Stick bringt die Zuhörer auf Weltreise

Von: Alina Miebach
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Tomas Diaz spielt auf dem Chapman Stick. Foto: Alina Miebach

Langerwehe. Ein Instrument, das sicherlich niemand der Anwesenden beim Konzert in der Alten Kirche zuvor gesehen hat: der Chapman Stick. Er ist eine Fusion aus E-Gitarre und E-Bass mit bis zu zwölf Saiten. Die Saiten werden mit beiden Händen angeschlagen und nicht gezupft, so dass man Melodien mit Bassbegleitung gleichzeitig auf einem Instrument spielen kann.

Seit rund vier Jahren spielt der Musiker Tomas Diaz aus Chile lateinamerikanische Folklore, klassische Stücke und Eigenkompositionen auf dem außergewöhnlichen Instrument. „Ich bin ein bisschen nervös‘, gibt er nach seinem ersten gespielten Stück „La Conquistada“ von Los Jaivas offen zu.

Er erzählt davon, dass er das Publikum mit auf eine Weltreise über Argentinien bis nach Chile nehmen und den Zuhörern eine entspannte und beruhigende Reise ermöglichen möchte. Diaz lebt zurzeit in Polen und ist einer der führenden Chapman-Stick-Spieler weltweit. 2016 veröffentlichte er den Tonträger „Opera Prima-Pieces for Chapman Stick“. Diaz ist Musiker, Fachkraft für Audiotechnik für Rock, Jazz, Klassik und Videos sowie Produzent und hat mit vielen internationalen Künstlern zusammengearbeitet.

Klänge von Vivaldi

Mauricio Nader, auch aus Chile stammend, präsentierte auf seinem sechssaitigem E-Bass Klänge von Antonio Vivaldi. Vor Kurzem erschien sein zweites und aktuelles Soloalbum: „The four Seasons”, für das er Vivaldis Meisterstück „Die 4 Jahreszeiten“ für den E-Bass umgeschrieben hat.

Nader lebt in Santiago de Chile und hat mit verschiedenen Bands insgesamt zehn Studioalben veröffentlicht. 2015 erschien sein erstes Soloalbum „Solo Pieces for Electric Bass“. Im vergangenen Jahr wurde er für den „Pulsar Price“ in Chile als Performer of the Year, also Künstler des Jahres, nominiert.

Beide Musiker spielen solo als auch zusammen. Auch in der Alten Kirche in Langerwehe spielten sie in dem knapp eineinhalbstündigen Konzert am Ende gemeinsam. Hier begeisterten sie die Anwesenden mit ihrem temperamentvollem Spiel der Instrumente.

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