Ein kleines Eifeldorf im Schatten des Dürener Rathauses

Von: sj
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Düren. Es gibt unwiderlegbare Zeichen dafür, dass Weihnachten vor der Tür steht. Die haushohe Tanne auf dem Rathausvorplatz beispielsweise. Ab Dienstagmorgen werden dort Bretterbuden aus dem Boden wachsen, die als Ensemble mit 847 Metern Lichterketten dem Dürener Weihnachtsmarkt sein traditionelles Antlitz verleihen.

Täglich von 11 bis 20.30 Uhr ist der Markt vom 19. November bis zum 22. Dezember geöffnet. Am Totensonntag, 22. November, bleibt die Budenstadt geschlossen.

4000 Glühbirnen

„Von den Enkeln bis zu den Großeltern werden alle angesprochen”, freut sich Bürgermeister Paul Larue bereits auf das rituelle Entzünden der annähernd 4000 Glühbirnen am 23. November.

Dieser Montag markiert die offizielle Eröffnung, inoffiziell ist der Markt jedoch bereits am Donnerstag, 19. November, illuminiert und geöffnet. „Vier Wochen lang wird der Kaiserplatz zum kleinen Eifeldorf”, sagt Platzmeister Achim Greiff.

Wenn es um weihnachtliche Stimmung geht, gibt sich die Stadt Düren ländlich. Die Idee, zur Optimierung der Stimmung womöglich auch Schneekanonen einzusetzen, sei jedoch verworfen worden, sagt Greiff. Ein Scherz.

Kein Scherz: Derzeit werde überlegt, wie in Zukunft die Beleuchtung von 4000 15-Watt-Birnen auf energiesparendere Leuchtkörper umgestellt werden kann. Die Atmosphäre aber, versichert Greiff, die soll bleiben.

Und Atmosphärisches gehört beim Weihnachtsmarkt zum Programm. An jedem Freitag setzen die Beschicker beispielsweise soweit wie möglich auf Kerzenlicht, die Glühbirnen werden gedämmt. Zur romantischen Beleuchtung gibt es Musik der Jazz-Band „Muckefuck”.

Samstags kommen die kleinen Besucher ganz groß raus, wenn Ralf Dreßen von 17.30 bis 18.30 Uhr zur Mini-Club-Weihnachtsparty einlädt. Doch auch das Blasorchester Lendersdorf, das Mandolinenorchester Merken, der Chor der Evangelischen Baptisten-Brüdergemeinde Düren und das Bergmännische Bläserensemble St. Barbara aus Alsdorf geben sich die Ehre und gestalten ein Rahmenprogramm. Einen festen Platz hat auch die Ökumenische Kirchenhütte.

Neu in diesem Jahr: Die Standpreise wurden erhöht, damit sich der Markt selbst trägt. „Er hat sich gut entwickelt”, sagt Paul Larue. Auch die 36. Auflage des Marktes aller Dürener Märkte soll ein Erfolg werden.
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