Kreuzau - Ein Kilo Salz gegen die erste Schneeflocke

Ein Kilo Salz gegen die erste Schneeflocke

Von: smb
Letzte Aktualisierung:

Kreuzau. Der Winter liegt gerade erst hinter uns und so recht möchte derzeit wohl kaum jemand an das nächste Schneetreiben denken. Die Kreuzauer SPD tut genau das.

Sie möchte künftig am Salz sparen. Das geht aus einem Antrag der Fraktion hervor.

„Künftig soll, wo sicherheitstechnisch möglich, zum Beispiel in Wohngebieten, auf Spielstraßen und in Tempo 30 Zonen, tunlichst auf Salz verzichtet werden“, heißt es in einem Antrag. Nur noch Hauptverkehrsstraßen mit Gefährdungspotenzial, zum Beispiel Bergkuppen und Brücken, sollen künftig gestreut werden.

Die SPD begründet ihren Antrag unter anderem mit den Kosten, die mit 1,91 Euro laufenden Meter Straßenfront in Kreuzau ohnehin „extrem hoch“ seien. Den Einsatz von Streusalz empfindet die SPD als „übertrieben und sorglos“. Sie verweist dabei auf Bürger, die kritisiert hätten, dass die erste Schneeflocke auch in Nebenstraßen mit einem Kilo Salz bekämpft werde.

Darüber hinaus verweist die Fraktion auf die umweltschädlichen Auswirkungen des Salzes sowie auf die salzbedingten Straßenschäden, die die Steuerzahler belasten würde. Vor einigen Jahren hatte es in Kreuzau bereits Diskussionen über den Winterdienst gegeben: Damals war allerdings bemängelt worden, dass zu schlecht gestreut werde.

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