Düren - Ein junger Dürener als Botschafter in den USA

Ein junger Dürener als Botschafter in den USA

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
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Nach einem Jahr voller positiver Erfahrungen in den USA zurück in Düren: Jan-Felix Fürstos. Foto: Elberfeld

Düren. Vor gut einem Jahr fing für Jan-Felix Fürstos das Abenteuer an: ein Jahr Aufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika, im Staate Nebraska, in der Stadt mit dem Namen Ashland.

Der Zehntklässler des „Gymnasiums am Wirteltor” hatte ein tolles Zeugnis vorzuweisen und so konnte Schulleiter Wilhelm Gödde den jungen Mann mit ruhigem Gewissen für einen einjährigen Aufenthalt in Übersee empfehlen. Unter 100 Bewerbern, so erinnert sich Fürstos, wurden nur acht zu einem Eignungsgespräch eingeladen. Das Ergebnis: Am 8. August 2008 ging es in die USA.

In seiner neuen Schule wurde Jan-Felix in die Stufe 12 übernommen, um dann ein Jahr später wieder nahtlos die Zwölf des GaW besuchen zu können. Vermittelt worden war das Ausstauschprogramm durch Staatssekretär Thomas Rachel, dem Jan-Felix Fürstos beim Wiedersehen im GAW ein Mitbringsel aus den USA überreichte: „Yes, we did!” Der Präsidentschaftswahlkampf lässt grüßen.

„Die Schulen in den USA”, berichtete der Rückkehrer, „haben einen anderen Ansatz als deutsche Schulen.” In jeder Stadt bilden sie den Mittelpunkt des kulturellen Lebens. Schon bald fühlte sich Fürstos in seiner neuen Schule angenommen, bald spielte er im Football-Team. Seine Mitschüler und seine Lehrer waren neugierig. Jan-Felix hielt vor 400 Personen ein Referat über sich und seine Situation in Deutschland. Die Schulgemeinde in Ashland weiß jetzt mehr über Deutschland. Der Gast aus Düren als Botschafter in den USA für sein Land.

„Was nimmst du von diesem Jahr in den USA mit?”, wurde der Heimkehrer gefragt. Die Antwort bereitete Jan-Felix Fürstos keine Probleme. „Ich habe Englisch gelernt. Ich durfte internationale Kontakte knüpfen und”, fuhr er fort, „ich bin selbstständiger und reifer geworden.”

In seiner Gastfamilie wurde Jan-Felix herzlich aufgenommen. Er wurde sofort integriert, aber auch strenger kontrolliert. Dafür hatte der Gast aus Deutschland Verständnis, weil auf den Schultern der Gastgeber eine große Verantwortung lastete. Dass er nach etwa drei Monaten in irgendeinem Laden Nutella fand, daran denkt er lächelnd zurück. Dass das Thermometer im Winter in Nebraska oft 20 Striche unter Null und im Sommer 40 Striche über Null war, da hat er sich dran gewöhnt. Ob er den Austausch noch einmal machen würde, fragte ihn Thomas Rachel. „Auf jeden Fall. Ich würde es auch anderen Schülern empfehlen”, warb Fürstos für das Projekt.

Bewerbungsunterlagen können im Büro der CDU in Düren in der Binsfelder Straße 95 abgeholt werden. Bis zum 4. September müssen die Bewerbungen eingereicht sein.
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