Ein Jazzfrühstück als Generalprobe

Von: bel
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Das „Swiss-German Jazzin´ Fusion Swing-Orchestra“ spielte in Abenden zu einem Jazz-Frühschoppen auf. Foto: bel

Abenden. Ungewohnte Töne am Sonntagmorgen auf der Terrasse von „Haus Mühlbach“ in Abenden: „You Are My Sunshine“, „Hallo, Dolly“, „Azuro“ und „Volare“ hörten die Leute im Biergarten oder die Passanten, die unweit vom Ort des Geschehens auf der Straße spazierten.

„Back Home Again“, die Erkennungsmelodie des großen Autorennens auf dem ovalen Rennkurs von Indianapolis war ebenso dabei wie die Titel „Doktor Jazz“ und „Bei mir biste scheen“.

Bandleader Joachim Tillmann (Posaune) verzichtete mit seinen Kollegen Bernie Schwanitz (Trompete), Achim Hamacher (Saxophon), Paul Ulrich (Gesang und Bass), Wolfgang Scheelen (Gitarre) und Michael Bremges (Schlagzeug) weitgehend auf die Technik. Der natürliche Widerhall im Rurtal reichte vollkommen als Klangkörper für das „Swiss-German Jazzin‘ Fusion Swing-Orchestra“aus.

„Special Guest“ bei diesem Jazzfrühstück in Abenden war Dr. Hubert Grunow, seinen Professionen nach Philosoph, Theologe und Sänger klassischer Opern- und Operettenliteratur. An diesem Morgen erprobte er seine Stimme an Swing- und Dixieland-Melodien.

Das Jazzfrühstück in Haus Mühlbach war eine spontane Angelegenheit. Die Musiker aus der Schweiz und aus Deutschland, mit denen der aus Abenden stammende Klarinettist Engelbert Wrobel schon vor Jahren gespielt hat, hatten am Sonntagabend ein Sommernachtskonzert in Windeck im Siegerland. Abenden war Schlagzeuger Michael Bremges als Urlaubsdomizil seiner Eltern bekannt. Da keimte die fruchtbare Idee, vor dem Windecker Konzert abends in Nideggen-Abenden die Zelte aufzuschlagen und ein Konzert zu geben, das als „Generalprobe“ dienen konnte.

„Ich möchte mit dieser Band, mit Jazz in Fusion, in der deutsche und Schweizer Musiker spielen, eine grenzüberschreitende Verbindung schaffen“, erklärte der Schweizer Bandleader Joachim Tillmanns. In Abenden wurde seine Idee dankbar aufgenommen.

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