Ein Jazz-Feuerwerk der Extraklasse

Von: Margret Vallot
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Laden wieder ein zum Jazz-Feuerwerk der Extraklasse: Heribert Klein (oben) und seine Kollegen von der Commerzbank sowie Rolf Delhougne (2.v.l.) vom Dürener Jazzclub. Rita Hanisch und Hilde Mohr von Unicef freuen sich auf Spenden für die Aktion „Wasser wirkt“. Foto: Margret Vallot

Düren. Das Publikum ist sehr interessiert und zugleich fachkundig, zu den Jazz-Konzerten im Garten der Commerzbank in Düren strömt es seit vielen Jahren hin. Da kommen die Musikfreunde zu Hunderten um 19 Uhr an und bleiben, bis um Punkt 23 Uhr der letzte Ton verhallt ist.

Selbst Regenschauer vertreiben niemanden. Das kann nur eins bedeuten: Die Manager der veranstaltenden Commerzbank und der Dürener Jazz-Club mit seinem Vorsitzenden Rolf Delhougne machen einiges richtig.

So kann sich das Dürener Publikum auch dieses Jahr wieder auf ein musikalisches Paket freuen, das es in sich hat. Vorweg: Ein Nachwuchstalent bekommt in wenigen Wochen, am Donnerstag, 4. Juli, wieder eine Chance. Die 15-jährige Alegra Weng aus Münster eröffnet das Jazz-Feuerwerk. Mit einer beeindruckenden Stimme singt das Ausnahmetalent leidenschaftlich Jazz, Blues und Soul. Auch der Band „The Özdemirs“, die sie begleitet, liegt die Musik im Blut.

Jazzfreunden ist der Name Sascha Klaar ein Begriff. Klaar ist in Düren nicht mit seiner Band, sondern am Piano zu sehen. „Er wird sicher für Power und positive Energie sorgen“, sagt Heribert Klein von der Commerzbank, der maßgeblichen Einfluss auf das Programm hat.

Als nächster wird Gregor Hilden (zehn CD-Einspielungen bisher), der einer der Top-Gitarristen auf europäischem Boden ist, auftreten. Sodann auf dem Programm: Der international erfolgreiche Schlagwerk-Gigant Dirk Brand. Er spielte mit zahlreichen Musik-Legenden und ist auch als Lehrbeauftragter aktiv.

Tolle Soul- und Gospelstimme

Ein exzentrischer Saxophonspieler ist Tilo Baron aus Deutschland, der auf vielen Jazz-Festivals für Begeisterungsstürme sorgt. Lait Klein ist er „ein großartiger Musiker, der in jeder Jamsession einen herausragenden Platz einnimmt“.

Weiter mit von der Partie ist Terrence Ngassa aus Kamerun. Der Trompeter wurde erst kürzlich zum „besten Trompeter Afrikas“ ernannt. Joan Orleans aus den USA und ihre Soul- und Gospelstimme wurden bereits auf den großen Bühnen der Welt und in TV-Auftritten gefeiert. Zuletzt glänzte sie als Hauptdarstellerin der Mahalia Jackson Production. Sie ist in Düren bei den Jazztagen zum ersten Mal dabei. Entdeckt hat sie David A. Tobin aus den USA, genannt „The Soul-Man“.

Der Abend im Garten der Bank ist nicht nur ein gesellschaftliches und musikalisches, sondern auch ein karitatives Ereignis: Rita Hanisch und Hilde Mohr von der Unicef-Gruppe Düren freuen sich auf Spenden, mit denen sie die Unicef-Aktion „Wasser wirkt“ für sauberes Trinkwasser in Afrika und Asien unterstützen wollen.

Letztes Jahr war Markus Schoeller, wie er berichtete, zum ersten Mal beim „Jazz im Park“, dieses Jahr ist der geschäftsführende Gesellschafter von Anker Teppichboden als Sponsor mit im Boot. „Seit 160 Jahren sind wir in Düren mit textilen Bodenbelägen vertreten und mit der Commerzbank schon lange geschäftlich verbunden“, sagte Schoeller und freute sich, „die traditionelle Veranstaltung“ unterstützen zu können.

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