Düren - Ein Hauch von New Orleans an der Rur

Ein Hauch von New Orleans an der Rur

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
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Die Macher der 20. Dürener Jazztage und die Gastronomen freuen sich hinter dem Tresen des Extrablatts besonders auf die Kneipentour. Foto: Elberfeld

Düren. Gerne erinnern sich die Männer der ersten Stunde an das Jahr 1991, als Dürener Gastronomen auf der „Dürener Kulturmeile” zwischen Pleußmühle und dem Bahnhof die erste Kneipentour ermöglichten.

Glanz tritt auch heute noch in die Augen der älteren Jazzbegeisterten, wenn sie die Dixieland-, Modern Jazz- und Bluesmelodien von der Premiere vor beinahe 20 Jahren Revue passieren lassen.

Dass sie nicht allzu lange in Erinnerungen schwelgen müssen, dafür wird die 20. Kneipentour sorgen, denn die beteiligten Gastronomen haben ihre Ohren weit geöffnet und dabei erfahren, dass neben dem modernen Jazz auch alte Stilrichtungen Konjunktur haben.

Amateure und Profis

In Leo´s Haltestelle wird New Orleans auf dem Programm stehen, ab 22 Uhr gibt es im Café International im Haus der Evangelischen Gemeinde zu Düren „Jazzify featuring Peter Blum” im Rahmen der Konzertreihe Planet Jazz. Amateure und Profis werden hier, wie auch in anderen Formationen, nebeneinander spielen.

Mit von der Partie waren 1991 als erste das Restaurant Ratskeller, DADA, N.T., das Stübchen im Posthotel, Alt-Düren, Komm (damals noch am Bahnhof), die Pleußmühle, Omas Pinte, Coffee House und das Eiscafé Piano. Die Idee der damaligen Wirte sei es gewesen, sagt Niko Bellgardt vom Organisationsteam der Jazztage, „den Dürenern einen Hauch von New Orleans zu vermitteln und diesen Hauch durch die Rurstadt wehen zu lassen”.

Im Jahre 1994 nahmen die Dürener Kneipiers das Heft dann schließlich selbst in die Hand. Die Folge: „Seitdem ist die Kneipentour”, freut sich Bernd Ohlemeyer, Mitorganisator der Jazztage, „das Herzstück eines Festivals, das weit über die Region hinaus bekannt ist”.

Einige Stationen haben sich geändert, neue Gesichter stehen hinter den Theken, alte sind verschwunden. Doch das Prinzip „Wir machen Düren zu einer Jazzstadt” ist dabei stets dasselbe geblieben. Das Engagement der Gastronomen hört am Schluss der Kneipentour nicht auf, sondern geht weiter. Es legt sogar den Grundstock für die neue „Streetparade in the City”.
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