Ein Hauch von Hollywood umweht den Schlosshof

Von: kel
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Hollywood-Feeling auf dem Hof von Schloss Burgau: Die Gäste der Lions-Filmnacht wurden am Samstag in Limousinen bis zum Roten Teppich gebracht. Am Sonntag gingen die zwölften Kulturtage des Lions-Club Düren-Marcodurum zu Ende. Foto: Keldenich

Niederau. Ein Hauch von Hollywood und Oscar-Verleihung hat über Schloss Burgau gelegen: Zur Filmnacht der Lions-Kulturtage wurden die Gäste in schwarzen Limousinen bis zum Roten Teppich chauffiert.

Die beinahe kalifornisch-warme Abendsonne sorgte für entspannte Atmosphäre, und der Künstler selbst begrüßte die Ankommenden: Per Handschlag nahm der renommierte Szenenbildner Jörg Prinz jeden Gast der Lions in Empfang. Vor dem Film „Nichts als Gespenster” gab er mit einem Fachjournalisten eine nicht alltägliche Einführung aus Insider-Sicht in sein Werk. Passend zum Thema des Abends spielte das Junge Orchester Kreuzau bekannte Filmmelodien.

Zur Finissage der Kulturtage am Sonntagmorgen übernahm „Jazz-Affairs” in der Besetzung Philipp Roth (Saxophon), Martin Büsen (Gitarre), Stephan Schoenen (Piano), Werner Plum (Bass) und Stephan Vossel (Schlagzeug) den musikalischen Teil. Nach 16 Tagen ging damit die zwölfte Auflage der Kulturtage - die zum siebten Mal unter dem Motto „Dürener Köpfe” standen - zu Ende. Im Schloss präsentierten sich wieder Künstler der verschiedensten Disziplinen, die in Düren leben oder geboren sind oder einen anderen starken Bezug zur Stadt haben.

Henric Tempelaars, Präsident des Lions Club Düren-Marcodurum, zeigte sich bei seinem Fazit ausgesprochen zufrieden. Und das nicht nur, weil er auch vor der endgültigen Abrechnung feststellen konnte, dass der Vorjahres-Erlös von 33.000 Euro „mit Sicherheit” noch einmal übertroffen werden. Das Geld wird für soziale Projekte gespendet.

Filmnacht und Finissage

„Dieses Ergebnis freut uns natürlich, obwohl wir durchaus nicht ständig auf Rekordjagd sind”, sagte Tempelaars. Er sieht vielmehr die günstigere wirtschaftliche Situation bei den Besuchern wie auch bei den Sponsoren als wichtigen Punkt. „Die Spenden aus der Industrie im fünfstelligen Bereich sind deutlich höher als im vergangenen Jahr. Wir wollen und werden auch die Zahl der Veranstaltungen nicht erhöhen können, denn mit rund 30 Mitgliedern sind wir da an der Grenze dessen, was sinnvoll und machbar ist”, sagte der Präsident.

Vor allem freue es den Club, „dass wir aus ein paar kleineren Organisationspannen aus dem Vorjahr gelernt haben und dieses Mal auch bei den großen Veranstaltungen von den insgesamt rund 5000 Besuchern nur positive Reaktionen gehört haben”. Am Verkauf von elf Werken der an der Dauerausstellung beteiligten Künstler ist der Club mit 20 Prozent beteiligt, die in die Spendenkasse fließen. Aus ihr werden zu gleichen Teilen drei Projekte bezuschusst und der so genannte „Feuerwehrfonds” des Clubs bedacht.

Tempelaars kündigte auch schon die Termine der kommenden Kulturtage an. Sie werden vom 9. Bis 25. März 2012 unter der Führung von Hagen Monath stattfinden, der den turnusmäßig wechselnden Vorsitz bei den Lions bis dahin übernimmt. Der letzte Akt der diesjährigen Veranstaltungen ist ein Paradebeispiel für den Einsatz der Mitglieder: Der Rote Teppich wurde penibel mit dem Staubsauger bearbeitet, eingerollt und bis 2012 verstaut.
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